Wenn der Chef keine Arbeit hat – von Minusstunden & erzwungenem Urlaub 

Wenn gerade nichts zu tun ist, schicken Chefs ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne heim: Sie sollen Zeitausgleich konsumieren oder Urlaub aufbrauchen. Manchmal bauen ArbeitnehmerInnen dabei sogar Minusstunden auf. Aber ist das ok? Erfahren Sie hier, was Ihre Rechte sind. 

Wer heimschickt, muss zahlen!

Keine Kundinnen in Sicht? Maschine kaputt? Zu wenig Material zum Arbeiten? Oder zu viel Personal eingeteilt? Wenn Sie Ihr Chef oder Ihre Chefin deshalb heimschickt, ist das eine Dienstfreistellung. Sie müssen voll bezahlt werden, als hätten Sie normal gearbeitet. Die Minusstunden müssen Sie nicht einarbeiten. 

Gilt das für alle Branchen?

Ja. Sie können ja nichts für schlechtes Wetter, fehlendes Material, ausbleibende Gäste etc. 

Wo ist das geregelt?

Das ergibt sich aus Ihrem Arbeitsverhältnis: Sie haben mit Arbeitgeber oder Arbeitgeberin die Vereinbarung getroffen, Ihre Arbeitskraft für eine bestimmte Stundenanzahl pro Woche zur Verfügung zu stellen. Wenn er oder sie das nicht abruft, ist das nicht Ihr Problem.

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