Hochbetagte Frau als Opfer von Preiswucher

Eine 90-jährige Salzburgerin wollte ihren kleinen Teppich – per Haustürgeschäft - reparieren lassen. Ein vermeintlich günstiges Angebot, das sie in einer Tageszeitung entdeckte, kam ihr da sehr gelegen. Die Firma, die diese Reparatur übernahm, wollte keinen Preis nennen, sondern meinte nur, dass es schon nicht so teuer werden würde. Umso böser die Überraschung, als der hochbetagten Dame dann die Rechnung ins Haus flatterte: 800 Euro sollte die Frau berappen. In ihrer Verzweiflung wandte sie sich an die Salzburger Arbeiterkammer.

So hat die AK der Dame aus der Klemme geholfen

AK-Konsumentenschützerin Bettina Pichler intervenierte wegen absolut überzogener Preisgestaltung. Mit Erfolg: Die Kosten konnten auf 300 Euro gedrückt werden.

Achtung

Vorsicht bei so genannten Haustürgeschäften: Oft in Beilagen von Tageszeitungen beworben, liegen manche dieser Angebote sehr weit über den marktüblichen Preisen. Deshalb empfehlen wir Preisvergleiche anzustellen oder Kostenvoranschläge von bekannten Unternehmen einzuholen, statt ein vermeintlich billiges oder einmaliges Angebot sofort zu unterschreiben.

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