Praktikantin trotz negativem PCR-Test gekündigt

Im Rahmen ihres Pflichtpraktikums ist einem 17-jährigen Mädchen aus Salzburg Schlimmes widerfahren. Dabei schien anfangs alles OK zu sein: Einzelheiten und Details wurden mit dem Arbeitgeber schon vorher schriftlich vereinbart und als sie am ersten Tag zur Arbeit erschien, lief alles gut. Bis sie plötzlich Symptome einer Corona-Erkrankung zeigte.

Vor Ort wurde sofort ein Schnelltest gemacht und dieser zeigte ein positives Ergebnis an. Danach wurde ein PCR-Test-Termin festgelegt. Wie sich herausstellte, war dieser Test aber negativ und dies wurde auch direkt an den Chef weitergeleitet. Trotz des negativen PCR-Tests wurde die junge Frau vom Chef fristlos entlassen. Verzweifelt wandte sie sich an die Abteilung für Bildung, Jugend und Kultur der Arbeiterkammer Salzburg.

So konnten wir helfen

Unsere Kollegen und Kolleginnen, die den Fall übernahmen, intervenierten und forderten, die Aufhebung der fristlosen Kündigung und die Auszahlung des vollen Gehaltes. Als dies abgelehnt wurde, konnte zumindest eine Vergleichszahlung erreicht werden: Die Praktikantin bekam die Hälfte ihres Gehaltes, in etwa 1.000 Euro, und die fristlose Kündigung wurde aufgehoben. Mittlerweile hat sie auch schon eine neue Praktikumsstelle gefunden. 

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