10.000 Euro für geprellte Pizzeria-Belegschaft

Der Inhaber einer Pizzeria im Pongau zahlte Pizzakoch, Küchenhilfen und der Kellnerin zahlreiche Überstunden nicht aus. Die 4 Betroffenen mussten sogar an Feiertagen arbeiten – unbezahlt. Auch die entfallenen Ruhezeiten wurden in keiner Weise abgegolten. Und: Alle 4 wurden verspätet bei der Sozialversicherung angemeldet.

So konnten wir helfen

Die Betroffenen wandten sich an die Arbeiterkammer Salzburg. Trotz aller Missstände verweigerte der Gastronom die Zahlung auf außergerichtlichem Weg – es ging um mehr als 10.000 Euro. Wir gingen für die Betroffenen vor Gericht – und bekamen in allen Punkten Recht. Der Pizza-Chef ging durch alle Instanzen bis zum OGH, verlor auch dort – und musste seine ehemaligen Angestellten dann um eine Ratenzahlung seiner Schulden bitten. Wäre von Anfang an alles korrekt abgelaufen, wäre er nie in diese Bredouille gekommen …

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