Bis zu 92 % der Seeufer in Privatbesitz
Bei sommerlichen Temperaturen verspricht der Sprung ins kühle Nass Abhilfe. Doch bleibt der Bevölkerung der Zutritt zum Großteil verwehrt.
Bei sommerlichen Temperaturen verspricht der Sprung in kühle Nass Abkühlung. Die Abkühlung in einem der Salzburger Seen ist jedoch in der Regel nicht gratis: kostenlose Badeplätze sind rar und auf den wenigen verfügbaren öffentlichen Flächen werden meist kostenpflichtige Strandbäder betrieben. Eine 4-köpfige Familie ist hier mit Kosten von bis zu 29 Euro pro Tag konfrontiert.
Um gegenzusteuern, fordert AK-Präsident Peter Eder einen politischen Fokus auf den freien Zugang zur Natur. „Angesichts von Teuerung und Klimaerwärmung ist es Aufgabe der Landespolitik, kostenlose Bademöglichkeiten an den Seen zu erschließen. Als erster Schritt könnte die Wegefreiheit mittels Landesgesetz besser geregelt werden“, so Eder.
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