Sind Sie richtig ge­meldet?

Vollzeit beschäftigt, aber nur halbtags oder geringfügig gemeldet. Ein Teil des Lohns wird schwarz bezahlt. Das ist zwar illegal, aber oft Realität.

Die ArbeitnehmerInnen schauen dabei durch die Finger: Falschmeldungen kosten sie viel Geld, denn sie verringern die Bemessungsgrundlage für Arbeitslosengeld, Krankengeld, Abfertigung und Pension drastisch.

Prüfen Sie nach!

  • Sind Sie angemeldet?
  • Mit dem richtigen Stundenausmaß?
  • Mit der richtigen Lohnhöhe?

Wie kann ich meine Meldung überprüfen?

Sie haben ein Recht darauf, von Ihrem Arbeitgeber eine Kopie von der Anmeldung zur Sozialversicherung zu erhalten – und zwar gleich am ersten Arbeitstag. Darauf finden Sie Angaben zum vereinbarten Stundenausmaß und Entgelt. Außerdem können Sie jederzeit von Ihrer GKK einen kosten­losen Versicherungsdatenauszug anfordern – auch online und zu Versicherungszeiten, die schon weiter zurückliegen.

Was tun, wenn die Meldung falsch ist?

  • Beantragen Sie bei der GKK eine Korrektur, wenn Sie mit zu geringem Lohn oder falsch gemeldet sind. Die GKK kann den Arbeitgeber zur Korrektur der Meldung und zur Nachzahlung von Beiträgen für bis zu 5 Jahre rückwirkend verpflichten. 
  • Für verjährte Beiträge zur Pensionsversicherung kann der Arbeitnehmer selbst spätestens bis zum Pensionsantritt bei der GKK ein Antrag auf Nachentrichtung der Beiträge stellen.

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Das gilt bei Provisionen

Eine Provisions­vereinbarung ist nur dann etwas wert, wenn Kriterien und Höhe der Provision verständlich und am besten schriftlich festgelegt sind

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