Bildungsscheck des Landes Salzburg

Ziel dieser Förderaktion ist die Verbesserung der beruflichen Qualifizierung von Salzburger Arbeitnehmer/innen. Mit dem Salzburger Bildungsscheck werden berufsorientierte Weiterbildungen oder Ausbildungen gefördert, in welchen Qualifikationen vermittelt werden, die entweder unmittelbar im Berufsleben angewendet werden können oder die Voraussetzung für eine angestrebte berufliche Veränderung (Umschulung) sind.

Der Bildungsscheck Salzburg fördert ausschließlich Kurskosten. Der Hauptwohnsitz in Salzburg wird vorausgesetzt. 

HINWEIS

Die gesamt Förderrichtlinie 2021 finden Sie hier.


Förderhöhe

  • Gefördert werden 50 % der Kurskosten, max. 1.000,– Euro.
  • Personen über 50 Jahre zum Zeitpunkt des Kursbeginns: 50 % der Kurskosten, max. 1.300 Euro.
  • Personen über 18 zum Zeitpunkt des Kursbeginns mit der Pflichtschule als höchstem Abschluss: 80 % der Kurskosten, max. 2.000 Euro.
  • Vorbereitungskurse zur Ablegung der Meister-, Werkmeister oder Befähigungsprüfung (gem. Gewerbeordnung) und Unternehmerprüfung: 50 % der Kurskosten, max. 2.000 Euro.
  • Vorbereitungskurse zum Ablegen der außerordentlichen Lehrabschlussprüfung: 50 % der Kurskosten, max. 2.000 Euro.
  • Ausbildungen zur Heimhilfe, Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz, Diplompflegekraft: 50 % der Kurskosten, max. 2.000 Euro.
  • Fachkräfteausbildungen im Bereich digitale Berufe/Kompetenz mit mind. 200 Stunden Kursdauer: 50 % der Kurskosten, max. 2.000 Euro. Für andere Kurse im IT-Bereich (z.B. Mediendesign, Grafikdesign, Fotografie) liegt die Förderobergrenze bei max. 1.000 Euro. 

Antrag und Förderkonto

Die Förderungen in ihrer höchsten Form stehen als Förderkonto für 4 Jahre zur Verfügung. Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch. Der Antrag kann bereits vor Kursbeginn gestellt über diesen Link gestellt werden.

Danach erhält der/die Antragsteller/in eine schriftliche Mitteilung darüber, ob das Ansuchen genehmigt ist oder nicht. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses muss innerhalb von 3 Monaten eine Bestätigung an das Land Salzburg gesendet werden. Die Auszahlung erfolgt erst NACH erfolgreichem Abschluss des Kurses.

Fördervoraussetzungen

Der/die Antragssteller/in muss zum Zeitpunkt des Kursbeginns den Hauptwohnsitz im Bundesland Salzburg haben sowie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

  • Folgender Personenkreis wird gefördert, wobei als Stichtag das Datum des Kursbeginns gilt: 
    - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 
    - Freie Dienstnehmerinnen und frei Dienstnehmer
    - Geringfügig Beschäftigte
    - Lehrlinge
    - Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger
    - Arbeitslose
    - selbstständig Erwerbstätige mit in Summe max. 5 Beschäftigten/Lehrlingen
    - Mindestsicherungsbezieherinnen und Mindestsicherungsbezieher
    - Personen die Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeld beziehen
  • Es werden nur berufsorientierte Weiterbildungen oder Ausbildungen gefördert.  
  • 75 % der Bildungsmaßnahme muss absolviert sein und die Teilnahme vom Bildungsträger bestätigt werden.
  • Um die Qualität der Ausbildung sicherzustellen muss der Kurs in einer Bildungseinrichtung besucht werden, die über ein von Ö-Cert anerkanntes Qualitätsmanagement-System verfügt.
  • Die zur Förderung eingereichten Kosten müssen dem/der Antragsteller/in persönlich erwachsen sein. Das bedeutet, dass der/die Antragsteller/in hat die Kurskosten selbst bezahlt / diese werden nicht vom Arbeitgeber übernommen oder anderweitig gefördert z.B. durch das AMS.

Welche Personen/Kurse werden nicht gefördert

  • Kurse zur Weltanschauung, Freizeitkurse, Hobbykurse, Coaching-, Supervisions- und Selbsterfahrungskurse und ähnliches sind nicht förderfähig. Im Einzelfall ist die berufliche Anwendung nachzuweisen.
  • Kurse, die aufgrund gesetzlicher-, kollektivvertraglicher- oder sonstiger Bestimmungen durch Dritte (bspw. Arbeitgeber) zu finanzieren sind.
  • Personen, die nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz keine Berechtigung zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit im Bundesland Salzburg bzw. in Österreich haben.
  • Schüler/innen und Student/innen, außer sie befinden sich neben der Ausbildung in einem Beschäftigungsverhältnis, welches die Geringfügigkeitsgrenze übersteigt.
  • Studiengebühren sowie Kosten für Ausbildungen, die mit einem akademischen Grad abschließen (Bachelor, Magister, Master, Diplomingenieur, etc.).
  • Personen, die ein Studium an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und sonstigen Instituten mit einem akademischen Grad abgeschlossen haben. Das heißt, Akademiker/innen sind von der Förderung ausgeschlossen, es sei denn, sie sind arbeitslos, Wiedereinsteiger/innen, Mindestsicherungsbezieher/innen, geringfügig Beschäftigte oder sie haben ihr Studium im Ausland erfolgreich abgeschlossen und belegen einen Kurs „Deutsch als Fremdsprache“.
  • Personen, die eine Qualifikation ausschließlich im Rahmen einer Nebentätigkeit oder zur Aufnahme einer solchen („2. Standbein“) anstreben.
  • Führerscheinkurse der Klassen A und B.
  • Bildungsmaßnahmen, die von einer Einrichtung angeboten werden, die vorgegebene Qualitätskriterien erfüllen.
  • Vorbereitungskurse zur Lehrabschlussprüfung, wenn diese bereits von anderen Stellen gefördert werden.

fälle aus der praxis

Frau wird beraten © Jeanette Dietl, Fotolia.com

Broschüren

Infos & Tipps zum Nachlesen

Links

Kontakt

fälle aus der praxis

Frau wird beraten © Jeanette Dietl, Fotolia.com

Broschüren

Infos & Tipps zum Nachlesen

Das könnte Sie auch interessieren

Studentinnen und Student stehen beisammen und lachen © WavebreakMediaMicro, Fotolia

Staatliche Studienbeihilfe

Sie soll sicherstellen, dass der Zugang zu höherer Bildung allen offen steht.

Stipendium für Selbsterhalter/-innen

Für Studierende, die bereits vier Jahre berufstätig waren

  • © 2021 AK Salzburg | Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg, +43 (0)662 86 87

  • Datenschutz
  • Impressum