Meldepflicht: Bekanntgabe der Schwangerschaft

Den Arbeitgeber informieren

Sobald die Schwangerschaft bekannt ist, ist der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin zu verständigen und der voraussichtliche Geburtstermin bekannt zu geben. Auf Verlangen ist darüber eine ärztliche Bestätigung vorzulegen.

Wenn eine Frau vom Arzt/von der Ärztin den Mutter-Kind-Pass bekommt, ist die Schwangerschaft sozusagen amtlich bestätigt. Dies wäre der gegebene Zeitpunkt für die Bekanntgabe am Arbeitsplatz. Wird die Schwangerschaft nicht sofort gemeldet, bleibt dies aber ohne Sanktionen!

Werdende Mütter sind auch verpflichtet, innerhalb der vierten Woche vor Beginn der Schutzfrist den/die Arbeitgeber/-in auf deren Beginn aufmerksam zu machen.

Meldepflicht für ArbeitGEBER

Arbeitgeber/-innen sind verpflichtet, unverzüglich nach Kenntnis der Schwangerschaft einer Arbeitnehmerin oder, wenn eine ärztliche Bescheinigung verlangt worden ist, unverzüglich nach Vorlage dieser Bescheinigung dem zuständigen Arbeitsinspektorat schriftlich Mitteilung über Name, Alter, Tätigkeit und Arbeitsplatz der werdenden Mutter sowie den voraussichtlichen Geburtstermin zu machen. Ist in einem Betrieb eine eigene betriebsärztliche Betreuung eingerichtet, so hat der/die Arbeitgeber/-in auch die Leitung der betriebsärztlichen Betreuung über die Schwangerschaft einer Arbeitnehmerin zu informieren.

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