Das kostet Badespaß an Salzburgs Badeseen
Bei sommerlichen Temperaturen verspricht der Sprung in kühle Nass Abkühlung. Diese ist in Salzburger Seen jedoch in der Regel nicht gratis.
49 Prozent der Seeufer sind für die Allgemeinheit unzugänglich, weitere 32 Prozent sind aufgrund der Gegebenheiten des Geländes oder aufgrund von Schutzgebieten nicht zum Baden geeignet. Somit sind nur 19 Prozent der Flächen öffentlich zugänglich, wobei auch hier Teile im Privatbesitz sind.
Am Mattsee ist der Anteil an Seegrundstücken in Privatbesitz mit 92 Prozent besonders groß, lediglich 8 Prozent sind im öffentlichen Besitz. Zudem sind nur 6 Prozent des Seeufers öffentlich zugänglich, wobei es sich zum großen Teil um die beiden kostenpflichtigen Strandbäder in Mattsee und Lochen handelt.
Am danebenliegenden Obertrumer See befinden sich 86 Prozent im privaten Besitz, 14 Prozent in öffentlicher Hand. Nur 5 Prozent der Uferflächen sind öffentlich zugänglich, wobei es sich hauptsächlich um die öffentlichen Strandbäder handelt.
Am Fuschlsee sind ebenfalls 86 Prozent der Oberfläche in privater Hand. Ein Teil dieser Flächen darf nicht betreten werden, weil es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.
Obwohl sich 22 Prozent der Seeufer des Wallersees in Besitz der öffentlichen Hand befinden, ist es um die öffentlich zugänglichen Bademöglichkeiten nicht viel besser bestellt als an den zuvor genannten Seen. 31 Prozent der Uferfläche sind öffentlich zugänglich. Neben den Strandbädern sind dies vor allem die nur zu Fuß erreichbare Henndorfer und Seekirchner Uferpromenade. Diese sind allerdings nicht unbedingt für einen längeren Badeaufenthalt geeignet. Zudem befinden sich hinter diesen Promenaden oft privat genutzte Grundstücke. Deren Besitzer:innen betrachten die Bereiche vor ihren Grundstücken vielfach als Privatbesitz.
Am Wolfgangsee befinden sich lediglich 13 Prozent der Seegrundstücke in öffentlicher Hand. Insbesondere im oberösterreichischen Teil ist der Großteil in Privatbesitz. Aber auch im Salzburger Teil ist der Großteil fürs Badevergnügen ungeeignet, da die Bundesstraße direkt angrenzt. Rund um den Wolfgangsee sind 22 Prozent öffentlich zugänglich. Dazu zählen vor allem die verschiedenen Strandbäder, die Seepromenade im Westen und Osten des Sees sowie diverse Zugänge entlang des Rundwegs.
Beim Zeller See befinden sich immerhin 60 Prozent der Uferflächen in öffentlicher Hand. Öffentlich zugänglich sind allerdings nur 28 Prozent.
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