Mattsee
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Salzburger Seen sind nur schwer zugänglich

Salzburgs Bevölkerung bleibt der Zutritt zum Großteil der Grundstücke im „Seenland“ verwehrt. Wie unsere Erhebung im Juni 2026 zeigt, befinden sich bis zu 92 Prozent der heimischen Seeufer in Privatbesitz. Dazu kommt, dass viele öffentliche Flächen an Privatpersonen verpachtet sind. Am wenigsten öffentliche Fläche befindet sich rund um den Mattsee, wo nur 8 Prozent der Fläche der öffentlichen Hand gehören. Insgesamt sind 80 Prozent der Ufergrundstücke im privaten Besitz und nur 20 Prozent in öffentlicher Hand.

49 Prozent der Seeufer sind für die Allgemeinheit unzugänglich, weitere 32 Prozent sind aufgrund der Gegebenheiten des Geländes oder aufgrund von Schutzgebieten nicht zum Baden geeignet. Somit sind nur 19 Prozent der Flächen öffentlich zugänglich, wobei auch hier Teile im Privatbesitz sind.


SALZBURGER SEEN IM ÜBERBLICK

 

Mattsee: 92 Prozent in Privathand

Mattsee

Am Mattsee ist der Anteil an Seegrundstücken in Privatbesitz mit 92 Prozent besonders groß, lediglich 8 Prozent sind im öffentlichen Besitz. Zudem sind nur 6 Prozent des Seeufers öffentlich zugänglich, wobei es sich zum großen Teil um die beiden kostenpflichtigen Strandbäder in Mattsee und Lochen handelt.









Obertrumer See: Ebenfalls kaum öffentliche Zugänge

Obertrumer See

Am danebenliegenden Obertrumer See befinden sich 86 Prozent im privaten Besitz, 14 Prozent in öffentlicher Hand. Nur 5 Prozent der Uferflächen sind öffentlich zugänglich, wobei es sich hauptsächlich um die öffentlichen Strandbäder handelt.










Fuschlsee: Ein großer Teil der Seeufer ist unzugänglich

Fuschlsee

Am Fuschlsee sind ebenfalls 86 Prozent der Oberfläche in privater Hand. Ein Teil dieser Flächen darf nicht betreten werden, weil es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.










Wallersee: Promenaden statt Badeplätze

Wallersee

Obwohl sich 22 Prozent der Seeufer des Wallersees in Besitz der öffentlichen Hand befinden, ist es um die öffentlich zugänglichen Bademöglichkeiten nicht viel besser bestellt als an den zuvor genannten Seen. 31 Prozent der Uferfläche sind öffentlich zugänglich. Neben den Strandbädern sind dies vor allem die nur zu Fuß erreichbare Henndorfer und Seekirchner Uferpromenade. Diese sind allerdings nicht unbedingt für einen längeren Badeaufenthalt geeignet. Zudem befinden sich hinter diesen Promenaden oft privat genutzte Grundstücke. Deren Besitzer:innen betrachten die Bereiche vor ihren Grundstücken vielfach als Privatbesitz.






Wolfgangsee: Nur 13 Prozent in öffentlicher Hand

Wolfgangsee

Am Wolfgangsee befinden sich lediglich 13 Prozent der Seegrundstücke in öffentlicher Hand. Insbesondere im oberösterreichischen Teil ist der Großteil in Privatbesitz. Aber auch im Salzburger Teil ist der Großteil fürs Badevergnügen ungeeignet, da die Bundesstraße direkt angrenzt. Rund um den Wolfgangsee sind 22 Prozent öffentlich zugänglich. Dazu zählen vor allem die verschiedenen Strandbäder, die Seepromenade im Westen und Osten des Sees sowie diverse Zugänge entlang des Rundwegs.







Zeller See: Meiste öffentliche Fläche, drei kostenlose Zugänge

Zeller See

Beim Zeller See befinden sich immerhin 60 Prozent der Uferflächen in öffentlicher Hand. Öffentlich zugänglich sind allerdings nur 28 Prozent.


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