MÄNNER.MINT.CARE
Wann
Mittwoch, 04. November 2026
15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Wo
Arbeiterkammer Salzburg
Markus-Sittikus-Straße 10
5020 Salzburg
Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit: Wie gelingt das in männerdominierten MINT-Branchen?
Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur „Privatsache“ – auch Betriebe sind dafür verantwortlich, dass diese gelingen kann. Dabei stellt sich die Frage: Wie gelingt eine gute Vereinbarkeit eigentlich in männerdominierten Berufen, insbesondere im MINT-Bereich (ein Synonym für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik/Handwerk)?
Dieser Frage habe wir uns im Rahmen des EU-Projektes „Männer.MINT.Care“ angenähert und verschiedene Forschungen umgesetzt um herauszufinden, in welchem Ausmaß „MINT-Betriebe“ Vereinbarkeit unterstützen und inwiefern diese auch auf männliche Beschäftigte abzielt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll eine bessere Aufteilung von unbezahlter Sorge- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern und gleichzeitig eine Unternehmenspolitik unterstützt werden, die es einer neuen Generation von Vätern bzw. Angehörigen ermöglicht Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Auch wenn Betriebe in diesen Bereichen sehr unterschiedlich sind, zeigen sich doch einige Gemeinsamkeiten: eine starke Vollzeitnorm, hohe Ansprüche an eine „ständige“ Verfügbarkeit sowie ein hoher Leistungsdruck.
In dieser Veranstaltung wollen wir die Ergebnisse unserer Forschung rund um die Verantwortung von MINT-Betrieben hinsichtlich der Vereinbarkeit von unbezahlter und bezahlter Arbeit vorstellen und mit Ihnen gemeinsam reflektieren und diskutieren.
Ines Grössenberger von der AK Salzburg gibt Einblicke in aktuelle Zahlen zur Karenzbeteiligung von Vätern in Salzburg. Claudia Sorger von L&R Sozialforschung präsentiert zentrale Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Männer.MINT.Care“. Den Blick aus der und in die Praxis liefern Marion Koidl vom ABZ*AUSTRIA, Dieter Breitwieser-Ebster vom Verein Papainfo und Leona Eckhart von der Gleichbehandlungsanwaltschaft.
Anmeldungen
bis 30. Oktober 2026 unter: office@LRsocialresearch.at oder 0043/1/595 40 40