Ausstellung "Sozialstaat – Fair Play für soziale Gerechtigkeit"
7 interaktive Exponate, die gesellschaftliche Ungleichheiten erfahrbar machen.
Inhalt
Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Um von Ungerechtigkeiten abzulenken, wird oft auf die persönliche Verantwortung verwiesen. Dabei wird vergessen: Unter ungleichen Voraussetzungen führt gleiche Leistung nicht zu gleichen Möglichkeiten.
Die Ausstellung „Sozialstaat – Fair Play für soziale Gerechtigkeit“ stellt soziale Ungleichheiten an 7 Stationen als unfairen sportlichen Wettkampf dar. Die Exponate widmen sich unter anderem den Themen der ungerechten Vermögensverteilung, indem diese auf ein Fußballspiel umgelegt wird oder der Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern anhand der Möglichkeit beim Basketball einen Treffer zu erzielen. So werden Ungleichheiten für die Besucher:innen erlebbar.
Dabei wird deutlich: Der Sozialstaat sorgt als Schiedsrichter für fairere Regeln und schafft sozialen Ausgleich und Gerechtigkeit. Seine Rolle kann er allerdings nur erfüllen, wenn die Regeln von allen eingehalten und zugleich stetig weiterentwickelt werden. So trägt er dazu bei, dass die Schere nicht noch weiter auseinandergeht und gesellschaftliche Stabilität gesichert wird.