11.4.2024

AK-Präsident Peter Eder: „Die Führung bleibt weiblich!“

Heute, Donnerstag, wurden die Weichen für zwei neue Spitzenfunktionen im Management der AK Salzburg gestellt: Der Vorstand bestellte einstimmig die bisherige Leiterin der Abteilung Sozialpolitik, MMag.a. Dr.in Eva Stöckl, und den Leiter des Präsidialbüros, Mag. Dr. Tobias Hinterseer, mit 1. Juli 2024 zu Direktorin-Stellvertreter:innen und – in der Folge ab 1. Dezember 2024 – Stöckl zur Direktorin. Notwendig wurde der Wechsel, weil die bisherige Direktorin-Stellvertreterin Mag.a Angela Riegler mit 1. Juli 2024 in den Ruhestand tritt und die langjährige AK-Direktorin Mag.a Cornelia Schmidjell zum 1. Dezember 2024 in Pension gehen wird.

„Mir ist wichtig, dass die administrative Führung des Hauses in weiblicher Hand bleibt. Ich habe mich nach einigen strukturierten und intensiven Gesprächen mit kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten entschieden, dem AK-Vorstand eine hausinterne Lösung vorzuschlagen und Eva Stöckl und Tobias Hinterseer als neue und wichtigste Führungskräfte zu bestellen. Ich bin der vollen Überzeugung, dass die beiden AK ‚können‘. Sie haben Salzburg und die Interessenvertretung der Arbeitnehmer:innen in ihrer DNA. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärte AK-Präsident Peter Eder nach dem einstimmigen Vorstandsbeschluss.

(v.l.n.r.) AK-Direktorin-Stellvertreterin Angela Riegler, AK-Direktorin Cornelia Schmidjell, AK-Präsident Peter Eder sowie die künftige AK-Direktorin Eva Stöckl und ihr Stellvertreter Tobias Hinterseer.
(v.l.n.r.) AK-Direktorin-Stellvertreterin Angela Riegler, AK-Direktorin Cornelia Schmidjell, AK-Präsident Peter Eder sowie die künftige AK-Direktorin Eva Stöckl und ihr Stellvertreter Tobias Hinterseer. © AK, AK


„Für Eva Stöckl als Direktorin spricht, dass sie als Juristin hervorragend qualifiziert ist und nach innen und außen eine anerkannte Fachkompetenz hat. Sie ist seit 16 Jahren Mitarbeiterin der AK Salzburg, davon die vergangenen 6 Jahre Leiterin der Sozialpolitischen Abteilung. Sie weiß, wo die Beschäftigten in Salzburg der Schuh drückt. Hausintern zeichnet sich Stöckl durch strategisches Denken und projektorientiertes Arbeiten aus“, nennt Präsident Eder die wichtigsten Kriterien für die Personalentscheidung.

„Tobias Hinterseer war meine sprichwörtlich rechte Hand. Als Sekretär des Präsidenten ist man viel unterwegs – vor allem draußen bei den Menschen, bei unseren Mitgliedern. Seine Stärke ist die politische Kommunikation, er ist studierter Politikwissenschaftler. In den verschiedensten Gremien hat er sich ausgezeichnet und ist einer meiner Verbinder zur Gewerkschaftsbewegung. An ihm schätze ich, dass er komplexe Fragestellungen politisch analysieren und sich für seine Aufgaben begeistern kann – da kommt der ehemalige Spitzensportler in ihm durch“, so Eder.


„Aufhören – wenn es am schönsten ist“, kommentiert AK-Direktorin Cornelia Schmidjell ihre Entscheidung, vor Jahresende in Pension zu gehen. Nach der erfolgreichen AK-Wahl, die heuer endlich wieder ein Plus bei der Wahlbeteiligung brachte, fällt mir der Abschied leichter. Veränderungen sehe ich immer als Chance – das war auch immer ein Leitmotiv meines Handelns, vor allem für eine interessenspolitische und serviceorientierte Organisation wie die AK Salzburg“, so Schmidjell. Die gelernte Juristin ist seit 1988 in Diensten der AK Salzburg, 2017 wurde sie zur Direktor-Stellvertreterin – und kurze Zeit danach zur geschäftsführenden Direktorin - bestellt.


„Wir werden gehört. Die AK Salzburg hat eine hervorragende Stellung in Salzburg – ob im öffentlichen Leben oder in der Gesellschaft allgemein“, ergänzt Angela Riegler, die mit 1. Juli 2024 in den Ruhestand tritt. Riegler – wie Schmidjell Juristin – trat ebenfalls 1988 den Dienst in der AK an, war ab 1998 Leiterin der Konsumentenberatung und in den vergangenen Jahren Stellvertreterin Schmidjells. Sowohl Schmidjell wie Riegler sind für die AK in wichtigen Aufsichtsratsfunktionen.

NOCH 2 SÄTZE DER BEIDEN "NEUEN"

Eva Stöckl

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, stelle mich dieser beruflichen Herausforderung und weiß um die Stärke der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus. Mein Fokus liegt auf der Entwicklung unserer Organisation für die Zukunft“, sagt Eva Stöckl in einer ersten Reaktion nach der Vorstands-Bestellung.

Tobias Hinterseer

„Bei Peter Eder habe ich mein Handwerk gelernt. Ich finde, es ist eine große Wertschätzung mir gegenüber, dass ich künftig diese spannende interessenpolitische Verantwortung im Haus übernehmen darf. Wie im Sport, als Fechter, werde ich alles dafür geben“, ergänzt Tobias Hinterseer. 


Eva Stöckl

Eva Stöckl, 1983 geboren, ist in Henndorf aufgewachsen und dort wohnhaft. Sie maturierte 2002 an der HAK Neumarkt und hat anschließend in Salzburg Politikwissenschaften und Rechtswissenschaften studiert. Nach Absolvierung der Gerichtspraxis begann Stöckl 2008 bei der Arbeiterkammer Salzburg. Sie war sowohl in der Interessenspolitik als auch in der Rechtsberatung und Gerichtsvertretung im Sozialversicherungsbereich tätig. 2010 hat sie in Rechtswissenschaften bei Walter Pfeil promoviert. Seit 2017 ist sie Leiterin der sozialpolitischen Abteilung und seit 2019 im Vorstand der Volkshilfe Salzburg.

 

Tobias Hinterseer

Tobias Hinterseer, 1982 geboren, hat in Salzburg Politikwissenschaft studiert und 2014 bei Reinhard Heinisch promoviert. Nach einigen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Salzburg wechselte Hinterseer 2014 als Referent für Arbeitsklima Index, Digitalisierung und Sozialpartnerschaft in die Arbeiterkammer Salzburg. Seit 2020 ist er Büroleiter des AK-Präsidenten Peter Eder. Die Passion von Tobias Hinterseer ist der Sport, allen voran der Fechtsport, in dem er auch als Präsident des Salzburger Landesfechtverbands aktiv ist.

  

„Mein Dank gilt den beiden Direktorinnen für die vorausschauende Planung und für eine geordnete Übergabe. Viele Weichen wurden gestellt, zahlreiche interne Reformen umgesetzt, sodass Eva Stöckl und Tobias Hinterseer ein sehr gut geführtes Haus übernehmen und den Kurs fortsetzen werden".

Peter EDER

AK-Präsident

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