26.03.2025

AK-Direktorin a.D. Cornelia Schmidjell erhielt Ehrenzeichen des Landes

Für ihre Verdienste um das Land Salzburg wurde gestern die langjährige AK-Direktorin Cornelia Schmidjell mit dem Ehrenzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. „Diese Ehrung ist eine Anerkennung für Schmidjells Verdienste“, gratulieren AK-Präsident Peter Eder und die nunmehrige AK-Direktorin Eva Stöckl. „Sie hat stets mit viel Leidenschaft und Know-how für die Durchsetzung der Interessen der Beschäftigten gekämpft.“ 

Cornelia Schmidjell war bis zu ihrer Pensionierung im vergangenen Jahr 36 Jahre in der Arbeiterkammer Salzburg beschäftigt, 4 Jahre davon als Direktorin. Speziell in dieser Zeit hat sie die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer:innen in Salzburg maßgeblich weiterentwickelt und den weiteren Ausbau zur wichtigsten Servicestelle für Beschäftigte und Konsument:innen – gerade in schwierigen Zeiten wie Corona- und Teuerungskrise – verfolgt.  

Die studierte Juristin begann 1988 ihre Berufslaufbahn in der Salzburger Arbeiterkammer. Nachdem sie in der Rechtsabteilung bereits einige Jahre Führungserfahrung als Referatsleiterin und stellvertretende Abteilungsleiterin sammeln konnte, wurde sie 2004 zur Abteilungsleiterin für Sozialpolitik bestellt. In den Jahren 2011 und 2012 wirkte Schmidjell als Landesrätin für Soziales in der Landespolitik.  

Nach ihrem Ausscheiden aus der Landesregierung kehrte sie in die AK Salzburg zurück. Im Jahr 2017 wurde sie zur Direktor-Stellvertreterin und am 2. Juli 2020 zur Direktorin bestellt.

Schmidjell bewies Weitblick auch in schwierigen Zeiten

„Cornelia Schmidjell zeichnet aus, dass sie der Zeit oft voraus war“, würdigen AK-Präsident Peter Eder und AK-Direktorin Eva Stöckl den Weitblick der Geehrten. Früh erkannte sie Zukunftsthemen wie alternsgerechtes Arbeiten, Grundsicherung oder Working Poor. Außerdem fungierte sie als wichtiges Bindeglied zu allen maßgeblichen Sozialinitiativen. Als Aufsichtsrätin der Fachhochschule und Vorsitzende in den Aufsichtsräten von BFI und Parkhotel Brunauer hat Schmidjell ebenfalls maßgebliche Akzente setzen können.   

„Ihr Einsatz gerade für die Schwächeren unserer Gesellschaft, ihr ständiges Streben nach Recht und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt, im Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereich sowie ihr Engagement von der Gleichstellung bis zu Bildung, verdient höchste Anerkennung“, so Stöckl und Eder abschließend.

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