5.2.2018
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Geführte Erinnerungstour an 22 Orte in Salzburg mit dunkler Vorgeschichte

Seit Ende des vergangenen Jahres erinnert die „Ansichtssache“ des KZ-Verbands auf 22 Postkartenmotiven an den Widerstand im Salzburg der Nazi-Zeit – und an die in der jüngeren Geschichte begangenen Gräuel. Nun fand erstmals ein geführter Stadtrundgang dazu statt. Die Pilot-Wanderung – insbesondere zu Stätten des Arbeiter-Widerstands – wurde gemeinsam mit der AK unternommen, die auch Unterstützerin des Projekts „Ansichtssache“ ist. Ab sofort kann der Stadtrundgang bei den Initiatoren angefragt werden – zum Beispiel von Schulen.

Das Projekt „Ansichtssache“ des KZ-Verbands Salzburg bietet auf 22 Postkartenmotiven eine Bilderreise durch Täter- und Opfergeschichten der Nazi-Zeit in der Landeshauptstadt. Die Bilder zeigen aktuelle Aufnahmen von Plätzen mit teils dunkler Geschichte, die bis ins Heute hineinwirkt. Über QR-Codes können smarte Handynutzer sich mehr Informationen zu den einzelnen Motiven auf insgesamt 11 Karten holen. Verpackt ist die unter anderem von der Arbeiterkammer Salzburg unterstützte Bilderreise durch Salzburgs jüngere Gesichte in einem handlichen Paket. Das Projekt wurde im Oktober 2017 vorgestellt.

Jetzt gibt es einen geführten „Ansichtssache“-Rundgang

Nun wurde das Angebot ausgeweitet: Rund um die präsentierten Motive kann ein geführter Rundgang durch Salzburg mit den Initiatoren des Projekts unternommen werden. An den besuchten Orten gibt es Kurzvorträge. Der Pilotversuch zu der „erwanderten Ansichtssache“ fand mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AK statt und legte ein besonderes Augenmerk auf jene Stätten, an denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Widerstand leisteten. „Wir wollen mehr Bewusstsein für Orte des Widerstands und für Orte der Erinnerung an die Gräuel des Nationalsozialismus in der Stadt Salzburg schaffen. Weil sich das Projekt insbesondere an junge Menschen richtet, wollen wir den geführten Rundgang „Ansichtssache“ vor allem Schulen ans Herz legen“, so AK-Direktor-Stellvertreterin Cornelia Schmidjell.

Die Tour dauert etwas über eine Stunde. Der Stadtrundgang „Ansichtssache“ kann jetzt bei den Initiatoren des Projekts angefragt werden: salzburg@kz-verband.at Natürlich können auch die  „Ansichtssache“-Postkartensets weiterhin kostenlos über den KZ-Verband bezogen werden.

Mehr zum Projekt „Ansichtssache“: www.ansichtssache.at

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