25.5.2018
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"Sie können auf uns zählen, wenn im Sinne der Menschen gearbeitet wird"

Die zweite Landesregierung unter Wilfried Haslauer steht – dieses Mal gemeinsam mit den Grünen und den Neos. „Wir werden sie dort unterstützen, wo sie Maßnahmen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umsetzt. Wo sie das Leben für die Salzburgerinnen und Salzburger spürbar verbessert“, kündigt AK-Präsident Peter Eder an. Schon anlässlich der Wahl hat die AK ein 30-seitiges Papier an alle Parteien versendet, welche Projekte in Salzburg Vorrang haben sollten. „Die Regierung kann auf uns zählen, wenn sie Akzente am Arbeitsmarkt setzt, leistbares Wohnen, echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung oder Investitionen in den Bereichen Bildung, Pflege und Verkehr verwirklicht“, so Eder.

Die Regierung steht. Wilfried Haslauer setzt seine schwarz-grüne Koalition fort und holt zusätzlich die Neos an Bord – am Sonntag entscheiden noch die Gremien der Parteien. Die Arbeiterkammer Salzburg sieht durchaus Schnittmengen mit der künftigen Landesregierung. Bereits anlässlich der Wahl formulierte die Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die aus ihrer Sicht zentralen Anliegen für die kommende Legislaturperiode:

  • Echte Wahlfreiheit für Familien: Damit Eltern diese haben braucht es ganztägig und in den Ferien geöffnete Betreuungseinrichtungen und flexible Arbeitszeitmodelle im Sinne der Mitarbeiter. 
  • Gutes, leistbares Wohnen: Salzburg ist das teuerste Wohn-Pflaster Österreichs. Damit Beschäftigte nicht zu kurz kommen, braucht es faire, transparente Mieten und eine nachhaltige Wohnbauförderung, die sich selbst trägt.
  • Pflege ist ein Zukunftsthema. Hier entstehen viele Arbeitsplätze. Die Ausbildung und der Ausbau bestehender Einrichtungen müssen dem Rechnung tragen.
  • Ein 365 Euro Ticket sowie das Umsetzen des seit Jahren geplanten und bisher nicht realisierten Salzburg-Takts muss endlich kommen. Nur der öffentliche Verkehr kann die Verkehrsproblematik im Bundesland lindern. Von einer Straßensanierungsoffensive würden die Pendler ebenfalls profitieren.
  • Damit benachteiligte Gruppen nicht noch weiter zurückfallen, braucht es eine Arbeitsmarkt-Politik, die sie nicht zurücklässt. Die Kürzungen der Bundesregierung dürfen kein Vorbild sein.
  • Bildung ist Zukunft. Sie gehört in Salzburg insbesondere besser gefördert – und mit Blick auf den Bedarf an Fachkräfte von morgen weiterentwickelt.

AK-Präsident Peter Eder: „Wir werden das Regierungsprogramm noch gründlich analysieren. Die neue Landesregierung kann auf unsere Unterstützung zählen, wenn sie Maßnahmen im Sinne der hart arbeitenden Menschen konsequent und mit Blick auf faire Chancen für alle angeht. Wir stehen für Gespräche bereit!“

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