23.3.2018
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

"Ich werde dafür sorgen, dass die Beschäftigten gehört werden!"

Mit einem überwältigenden Ergebnis wurde Peter Eder heute zum 14. Präsidenten der Arbeiterkammer Salzburg gewählt. In seiner Antrittsrede betonte er vor allem drei Dinge: Er werde gemeinsam mit allen, die das gleiche Ziel verfolgen ein Schutzschild für die Beschäftigten sein. Er werde lösungsorientiert arbeiten und dafür sorgen, dass auch die Regierenden hören, was die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu sagen haben. Und dazu werde er auf Augenhöhe in den Betrieben und den Bezirken bei den Menschen sein. Als wichtigste politische Ziele für die nächsten Jahre nannte Peter Eder gute Arbeit mit fairen Einkommen, echte Wahlfreiheit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie leistbares Wohnen.

Heute, Freitag, wurde Peter Eder von den Vertreterinnen und Vertretern der Beschäftigten in Salzburg mit 98,4 Prozent zum neuen AK-Präsidenten gewählt. „Wir können und müssen als Mitglieder des Arbeitnehmerparlaments über Fraktionsgrenzen hinaus die Beschäftigten und das Verbessern ihrer Lebenssituation an erster Stelle im Blick haben. Das geht am besten gemeinsam. Danke für das große Vertrauen!“, versprach Peter Eder vollen Einsatz für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bundesland Salzburg.

Schulter an Schulter für das Wohl der Beschäftigten

Eder betonte seine Erfahrungen im Ehrenamt – dort begann seine politische Karriere – und wie wichtig es sei, stets zum Wohle der Mitmenschen zu arbeiten. Auch einmal einen Schritt zurück zu tun, wenn es der Allgemeinheit nutze: „In einer Führungsposition steht man um zu dienen, nicht, um zu herrschen!“ Und der neue AK-Präsident nutzte den Rückhalt des Wahlergebnisses für klare Ansagen: „Wir werden Schulter an Schulter Geschlossenheit zeigen, wenn es darum geht, die Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor parteipolitisch motivierter Zerstörung zu schützen. Wir sind die Stimme von 255.000 Beschäftigten im Bundesland, der Schutzschild der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ich reiche allen die Hand, denen es um das Wohl der Beschäftigten geht. Gemeinsam werden wir uns das österreichische Erfolgsmodell starker Interessenvertretungen nicht schlechtreden, nicht zerstören lassen!“

Gute Arbeit, echte Wahlfreiheit und leistbares Wohnen

Den Hauptteil seiner Antrittsrede widmete AK-Präsident Peter Eder zentralen politischen Zielen für die nächsten Jahre: Gute Arbeit, die ein gutes Leben ermöglicht – und damit ganz besonders gerecht verteilte Einkommen. Echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Leistbares Leben, vor allem leistbares Wohnen: „Die Arbeitnehmerinnen tragen den Wirtschaftserfolg auf ihren Schultern. Sie haben sich einen fairen Anteil vom Kuchen verdient. Sie haben sich echte Wahlfreiheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie verdient – unabhängig davon, welche Gemeinde sie als Heimatort gewählt haben und wie die Kinderbetreuung dort ausgebaut ist. Und sie haben sich leistbares Wohnen verdient.“ Die Mieten stiegen seit dem Jahr 2000 um 55 Prozent, die Einkommen um 36 Prozent. Das Grundrecht einer guten Bleibe dürfe nicht noch mehr zum Luxus werden.

Die Sorgen der Menschen ernst nehmen und Lösungen anbieten

„Man wird gewählt, weil die Menschen sich Lösungen erwarten. Nicht weil sie immer wieder über das Offensichtliche belehrt werden wollen. Nehmen Sie die Ängste der Menschen ernst. Setzen Sie unsere guten Vorschläge um“, richtete Eder das Wort an die Regierenden und nahm sich dabei selbst in die Pflicht: „Genau deswegen werde ich so viel wie möglich in den Betrieben, den Bezirken, bei den Menschen sein. Ich werde dafür sorgen, dass gehört wird, was sie zu sagen haben.“

Abschließend dankte AK-Präsident Peter Eder seinem Vorgänger Siegfried Pichler. Die Arbeiterkammer Salzburg sei bestens aufgestellt – eine so lange und gut vorbereitete Amtsübergabe in der Politik leider die Ausnahme und daher umso höher zu schätzen: „Ich werde gemeinsam mit allen, die das gleiche Ziel verfolgen, mein Bestes geben, das Leben unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verbessern.“ 

      Facebook-Funktion aktivieren

      Drucken
      Zu Merkzettel hinzufügen
      TeilenZu Merkzettel hinzufügen

      Verwandte Links

      Zum Seitenanfang
      Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
      Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
      OK