9.11.2017
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Nicht alles ist schlecht: gswb leistet beim Wohnungsbau wichtigen Beitrag

Eine Lanze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gswb bricht AK-Präsident Siegfried Pichler in der aktuellen Debatte um die Vergabe von gemeinnützigen Wohnungen. In den vergangenen Jahren hat Salzburgs größte gemeinnützige Wohnbaugesellschaft alleine in der Stadt rund 1.600 Wohnungen gebaut und vergeben. „Das ist ein ungemein wichtiger Beitrag für leistbares Wohnen in Stadt und Land Salzburg. Wichtig ist dabei die soziale Durchmischung. Es braucht jetzt weder einen kompletten Neustart, noch irgendwelche Schnellschüsse, die nach hinten losgehen. Eine Skandalisierung haben sich jedenfalls die Mitarbeiter nicht verdient und ist von einer Eigentümervertreterin inakzeptabel.“   

AK-Präsident Pichler ruft zur Mäßigung und zur Versachlichung der Debatte im Zusammenhang mit den Wohnungsvergabepraktiken von Gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen auf: „Nicht alles ist schlecht und muss jetzt wieder bei Null beginnen. Im Gegenteil: Die gswb und speziell ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten täglich einen extrem wichtigen Beitrag für leistbares Wohnen und gute Wohnbedingungen in Salzburg. Bei aller Kritik im Einzelfall rechtfertigt das noch lange keine Fundamental-Kritik und Skandalisierung. Wäre dieser Einsatz nicht, könnte die gswb nicht eine solche beeindruckende Bilanz vorlegen.“ 

Im Bundesland Salzburg werden alleine 24.000 Wohneinheiten durch Salzburgs größte gemeinnützige Wohnbaugesellschaft verwaltet. Mit jährlichen Investitionen von mehr als 80 Millionen Euro ist die gswb auch einer der größten Auftraggeber für die Bauwirtschaft in Salzburg. Alleine in der Stadt Salzburg wurden in den vergangenen Jahren – etwa in der Riedenburg, dem Stadtwerk Lehen oder in der Strubergasse - 1.600 Wohnungen gebaut und vergeben. Zusätzlich wurden noch Seniorenwohnheime generalsaniert oder werden gerade neu gebaut.    

Verbesserungen bei der Vergabe: Keine Schnellschüsse

Pichler spricht sich für eine sachliche Debatte bei der Vergabe von leistbaren Wohnungen aus. „Es braucht jetzt keine Schnellschüsse. Es muss in Ruhe überlegt werden, wie – auf Basis der übrigens jetzt schon klaren Regeln - die Vergabe transparenter und noch fairer gestaltet werden kann. Ziel muss dabei aber ebenso eine gute soziale Durchmischung sein, wie eine Vergabe an jene, die dringend eine Wohnung brauchen. Die Frage ist, ob eine Vergabe alleine durch die Stadt das gewährleistet“, so Pichler. Jedenfalls sollen die formalen Richtlinien politisch außer Streit stehen und selbstverständlich in einem transparenten und fairen Prozess auch eingehalten werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinnützigen haben es sich jedenfalls nicht verdient, unter Generalverdacht von Privilegien zu stehen und Ziel einer Neiddebatte zu sein. 

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