10.7.2017
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Kinderstadt: Maja ist die neue Arbeiterkammer-Präsidentin

Der Salzburger Volksgarten ist fest in Kinderhänden. Im spiel- und kulturpolitischen Projekt „Mini-Salzburg“ des Vereins Spektrum wird das gesellschaftliche Leben der Stadt Salzburg kindergerecht nachgespielt. Dazu gehört auch die Wahl eines kleinen AK-Präsidenten bzw. einer Präsidentin, die sich für die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner einsetzt. 71 „Mini“-Salzburger haben am gestrigen Tag ihre Stimme abgegeben. Wahlsiegerin ist die 11-jährige Maja. Erstgratulant war der „große“ AK-Präsident Siegfried Pichler: „Das Programm von Maja ist sehr realitätsnah. Genau wie wir, ist sie für die Menschen da und setzt sich für ihre Rechte ein!“

Gestern am 7. Juli, um 15.30 Uhr war es soweit, AK-Präsident Pichler präsentierte das mit Spannung erwartete Arbeiterkammer Wahl-Ergebnis in der Kinderstadt: Die Freude und der Applaus waren groß, als Siegfried Pichler den Namen der 11-jährigen Maja verkündete. Mit 40 Stimmen wurde sie zur obersten Arbeitnehmervertreterin in Mini-Salzburg gewählt. Die Vizepräsidentin und rechte Hand von Maja ist die 12-jährige Lilly.

Bei der Antrittsrede versicherten die beiden den Bewohnern, dass sie sich mit vollstem Engagement für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzen werden. Ganz oben auf der Agenda steht der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. „Alle Menschen müssen einen Job mit fairer Bezahlung und gerechten Arbeitsbedingungen haben“, sagte die frischgebackene AK-Chefin.

Ein Wahlprogramm ganz nach dem Geschmack des „großen“ AK-Präsidenten Pichler: „Der Forderungskatalog von Maja bekommt meine vollste Zustimmung. Darin finden sich einige Kernthemen der Arbeiterkammer wieder. Schön, dass die Beschäftigten auch in der Kinderstadt eine starke Vertretung haben. Die Menschen, egal, ob klein oder groß, können sich auf die Arbeiterkammer verlassen!“

„Kleine“ Arbeiterkammer in der Kinderstadt

Die Arbeiterkammer Salzburg ist stolze Partnerin von Mini-Salzburg. Wie in den letzten Jahren ist die AK, gemeinsam mit dem ÖGB, auch heuer wieder mit einem Stand in der Kinderstadt vertreten. Dort haben junge Menschen die Chance, die Tätigkeiten und Aufgaben der Arbeiterkammer oder der Gewerkschaft kennenzulernen und in die Rolle eines AK/ÖGB-Mitarbeiters zu schlüpfen. Was ist die AK bzw. der ÖGB? Wem hilft die Interessensvertretung? Wofür setzen sie sich ein? Genau diese Themen sollen am AK/ÖGB-Stand in Mini Salzburg den jungen Menschen nähergebracht werden. „Man kann ja nicht früh genug damit beginnen, Kinder darüber zu informieren, wie eben dieses Leben funktioniert. Das allerdings muss spielerisch, kindgerecht geschehen. Deshalb ist die Kinderstadt so positiv und deshalb engagiert sich die Salzburger Arbeiterkammer auch hier, und ist wieder mit einer eigenen AK-Station vertreten, um zu vermitteln, dass die Menschen im späteren Erwerbsleben in AK und ÖGB einen starken Interessensvertreter besitzen“, sagt Siegfried Pichler.

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