18.6.2018
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AK macht Konsumentinnen und Konsumenten seit 60 Jahren stark

Seit 1958 hilft die AK-Konsumentenberatung jährlich tausenden Salzburgerinnen und Salzburgern. Im vergangenen Jahr fast 25.000 Mal. Top-Themen: Wohnen, Beratungen zu Kauf- und Dienstleistungsverträgen, Onlineshopping und Finanzdienstleistungen. „Unser Beratungsservice sorgt dafür, dass die Menschen für ihr Geld auch etwas bekommen und nicht über den Tisch gezogen werden“, sagte AK-Präsident Peter Eder zur heutigen Jubiläumsveranstaltung im Parkhotel Brunauer, „auch in Zukunft wollen wir gemäß unserer Devise `Für ein leistbares Leben unter fairen Bedingungen` für alle Salzburger einstehen und für Konsumentenschutz kämpfen. Wer unsere Mittel kürzt, setzt die Hilfe für jene aufs Spiel, die keine Lobby haben oder sich keinen Anwalt leisten können.“

1958 bis 2018: Seit mittlerweile 60 Jahren steht die Konsumentenberatung der Salzburger Arbeiterkammer den Salzburgerinnen und Salzburgern zur Seite – in vielen Alltagssituationen: Bei Ärger, wenn die Versicherung nicht zahlen will, bei fragwürdigen Finanzprodukten, bei Problemen mit dem Vermieter, bei Fragen zu den Betriebskosten, wenn der Urlaub zum Albtraum wurde, wenn man Internetbetrügern auf den Leim gegangen ist, wenn die Handwerkerrechnung abenteuerlich erscheint oder wenn sich Mann/Frau von Partnervermittlungen abgezockt fühlen. Die AK ist zur Stelle, wenn der Einzelne am kürzeren Ast sitzt.

Die Konsumentenschützerinnen und –schützer informierten, berieten und halfen im vergangenen Jahr 23.550 Mal. Davon 7.251 persönlich, rund 14.900 telefonisch, der Rest via E-Mail. „In 2.760 außergerichtlichen Interventionen konnten wir fast 2 Millionen Euro für die Menschen in Salzburg erkämpfen“, berichtet Angela Riegler, Leiterin der AK-Konsumentenberatung. Top Themen waren: Wohnen, gefolgt von Beratungen zu Kauf- und Dienstleistungsverträgen (zum Beispiel Handwerker), Onlineshopping und Finanzdienstleistungen.  

Ausgleich zwischen Konsumierenden und Unternehmen schaffen

Ob mangelhafte Waren oder Dienstleistungen, überhöhte Inkassorechnungen, verpatzter Urlaub oder Flugverspätung, Negativzinsen oder Verluste bei Lebensversicherungen, hohe Handyrechnung oder Abzocke: Eines hat sich im Laufe der letzten 60 Jahre nicht verändert: „Unternehmen haben es aufgrund ihrer wirtschaftlichen Macht leichter, Forderungen abzuwehren oder durchzusetzen“, so AK-Präsident Peter Eder zur heutigen Jubiläumsveranstaltung, „sei es, dass sie über eigene Rechtsabteilungen verfügen oder Kosten für Anwälte leichter stemmen können. Konsumenten hingegen müssen sich eine Klage vor Gericht gut überlegen -  Stichworte Prozessrisiko und hohe Kosten. Aufgabe der AK ist es, in dieser Schieflage zu Gunsten der Konsumenten einen Ausgleich zu schaffen.“

Konsumentenschutz wirkt – Erfolge durch Produkttests

Berühmt sind die Konsumentenschützer der AK auch für ihre Produkttests und Preisvergleiche. Diese Erhebungen haben zwei wichtige Effekte: Zum einen Bewusstseinsbildung bei der Wirtschaft. Händler und Produzenten wissen, dass die AK in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchführt und sind damit gezwungen, ordentliche Produkte anzubieten. Damit die Konsumentinnen und Konsumenten für ihr hart verdientes Geld auch qualitativ Einwandfreies bekommen und nicht über den Tisch gezogen werden. Und das wirkt: So sind etwa die Preisunterschiede bei Lebensmitteln zwischen Deutschland und Österreich wesentlich geringer geworden.

Weitere Erfolge, apropos Lebensmittel: „Hier leistet der Konsumentenschutz einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Lebensmittel-Sicherheit und damit zur Gesundheit der Menschen. Aufgrund der AK-Erhebungen und deren Veröffentlichung wurde der Richtwert für Nitrate im Rucola herabgesetzt. Gleiches gilt für Transfette: Durch unsere Hartnäckigkeit gibt es mittlerweile eine Trans-Fettsäuren-Verordnung, die diese gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe begrenzt. Nicht zu vergessen die ganzen Lebensmittel-Skandale bei Fleisch, Fisch oder Eiern. Unser Druck war Mitgrund für verpflichtende Herkunftsbezeichnungen im EU-Raum.

Außerdem geht die Spritpreisverordnung auf unsere Marktbeobachtung zurück“, bilanziert AK-Präsident Peter Eder stolz.

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