19.9.2017
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Handyrechnungen: AK holt 2.700 Euro zurück

Ein 11-jähriger verzockte 570 Euro am Handy der Eltern. Die AK sorgte dafür, dass die Summe gutgeschrieben wurde. Medienberichte über diesen Fall animierten jetzt noch mehr Salzburger, Hilfe bei ihrer Arbeiterkammer zu holen. Trotz teils abgelaufener Einspruchsfristen konnte die Konsumentenberatung in 3 Fällen über 2.700 Euro zurückholen. „Viele Betroffene glauben nach einer Abfuhr beim Mobilfunk-Anbieter, man könne nichts tun. Aber wir kämpfen für die Rechte der Menschen in Salzburg“, so AK-Präsident Siegfried Pichler. 

Im August informierte die Arbeiterkammer Salzburg über horrende Handyrechnungen – und was die Konsumentinnen und Konsumenten dagegen tun können. So verzockte ein 11-jähriger etwa am Handy der Mutter 570 Euro. Nach Intervention der AK-Experten bekam die Salzburgerin den gesamten Betrag rückerstattet.  

Berichte darüber sorgten jetzt dafür, dass sich noch mehr Menschen als sonst zu diesem Thema an die AK wandten – teils erst nach Ablauf der Einspruchsfrist. 

„Viele Betroffene hatten keinen schriftlichen Einspruch erhoben, weil sie an der Hotline abgewiesen wurden oder generell dachten, sie könnten nichts tun“, sagt AK-Konsumentenberater Christian Obermoser. In drei besonders krassen Beispielen konnte die AK in Summe über 2.700 Euro zurückholen: 

Ein Anbieter schrieb sofort 1.626,09 Euro gut. Bei zwei weiteren Fällen und einem anderen Telekom-Netzbetreiber musste die AK ein Schlichtungsverfahren bei der Regulierungsbehörde (RTR) einleiten: 503,80 beziehungsweise 595,34 Euro kamen retour.

Die Menschen können sich auf ihre AK verlassen

Im letztgenannten Fall kaufte sich der 9-jährige Sohn der Familie innerhalb von zwei Tagen Spiele am Handy um fast 600 Euro. Der Haussegen hing ziemlich schief. Weil sie die Medienberichte zum Thema verfolgt hatte, wendete sich die Familie an die AK. Deren Expertinnen und Experten holten das verlorene Geld trotz abgelaufener Einspruchsfrist zurück. 

Die Arbeiterkammer ist für ihre Mitglieder und die Konsumentinnen und Konsumenten da, stellt AK-Präsident Siegfried Pichler klar und freut sich, dass auf Grund der medialen Berichterstattung zusätzliche Betroffene erreicht wurden – und die Arbeiterkammer auch dank kulanter Betreiberfirmen helfen konnte. „Unser Service wirkt. Wir kämpfen für die Rechte der Salzburgerinnen und Salzburger!“

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