7.9.2017
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AK zur Diskussion um Wohnkosten

Für die AK ist die aktuelle Diskussion um die Wohnkosten in Salzburg begrüßenswert, denn: „Jede Idee, die die astronomischen Wohnkosten in Salzburg senken will, ist grundsätzlich positiv“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler, „qualitativ bedenkliche Billigstbauten lehnen wir allerdings ab – eine Zweiklassen-Mietgesellschaft ist nicht vertretbar.“ Der Schlüssel zu billigerem Wohnbau liegt für die AK zum einen in ausreichend zur Verfügung stehenden Bauflächen. Da sind für Pichler vor allem die Salzburger Gemeinden gefordert. Außerdem ist für den AK-Präsidenten auch eine Nachbesserung bei der Wohnbauförderung im Mietbereich ein Thema. 

Beim oft ins Spiel gebrachten „Tiroler Mietwohnbau-Modell“ betragen die kalkulierten Grundkosten 0,38 Euro pro m². Die Salzburger Wohnbauförderung hingegen deckelt die Grundkosten mit 2 Euro pro m². „Mehr als 1,50 Euro könnten damit 1:1 an die Wohnungssuchenden weitergegeben werden und wären damit ein deutlicher Kostenvorteil für die Mieterinnen und Mieter“, so AK-Präsident Siegfried Pichler.  Bei der Bereitstellung von günstigen Bauflächen sind die Salzburger Gemeinden gefordert. Die Gemeinden können eigene Flächen im Baurecht anbieten oder Flächen über Baulandsicherungsmodelle, Vorbehaltsflächen und die Vertragsraumordnung mobilisieren.

Auch bei der Wohnbauförderung im Mietbereich gibt es für Pichler Handlungs-, bzw. Verbesserungsbedarf: Die – im Zuge der 2016 geänderten Wohnbauförderung -  in Kraft getretene Verpflichtung zur Rückzahlung des Grundbetrages in der Mietförderung hat deutliche Verschlechterungen für die Mieterinnen und Mieter gebracht. 

Bei der Diskussion rund um die Einsparung bei Baukosten und Ausstattung sieht die AK Salzburg aber Grenzen.  „Die Grundqualität im geförderten Mietwohnbau darf nicht in Frage gestellt werden“, stellt Pichler klar. Bei Billigstbauten für sozial oder finanziell Benachteiligte wären die Probleme bereits vorprogrammiert. „Eine Zwei-Klassengesellschaft im geförderten Mietwohnbau ist nicht vertretbar“, so der AK-Präsident.

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