15.5.2018
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AK verhilft Lehrling zu 3.000 Euro

Ein Lehrling war nach einem Unfall zwischenzeitlich gesundheitlich angeschlagen. Nachdem er sich wieder erholt hatte, wurde er auf einmal fristlos entlassen. Verzweifelt wandte er sich an die Arbeiterkammer. AK-Experte Jürgen Fischer erreichte, dass die Fristlose in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt wurde. „Außerdem konnten wir für den angehenden Dachdecker und Spengler eine Kündigungsentschädigung in Höhe von 3.000 Euro erkämpfen. Der junge Mann kann sich jetzt in aller Ruhe nach einer neuen Lehrstelle umschauen“, freut sich Fischer.

Ein 17-jähriger Lehrling wandte sich verzweifelt an die Jugend- und Lehrlingsberatung der Arbeiterkammer Salzburg, denn der angehende Dachdecker und Spengler wurde nach eineinhalb Jahren im Betrieb fristlos entlassen. Als Grund gibt der Lehrberechtigte eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Lehrlings an. Was war geschehen?

Der junge Salzburger erlitt bei einem Unfall eine Gehirnerschütterung. Dadurch traten vorübergehend leichte Gleichgewichtsstörungen auf. Deshalb meldete er sich bei seinem Chef als vorläufig arbeitsunfähig. Als der junge Mann wieder fit war, meldete er sich wieder zum Dienst und absolvierte weiterhin ohne Probleme seine Lehre. Wochen später die Hiobsbotschaft - fristlose Entlassung. Die Begründung des Dienstgebers:  Eine weitere Beschäftigung wäre aus Haftungsgründen wegen eventueller gesundheitlicher Beeinträchtigung nicht mehr möglich.

Jürgen Fischer von der Jugend- und Lehrlingsberatung der AK: „Nach unserer Intervention und einigen Gesprächen mit dem Dienstgeber konnte eine Einigung erzielt werden. Die fristlose Entlassung wurde in eine einvernehmliche Auflösung umgewandelt und der Lehrling erhielt eine Kündigungsentschädigung im Ausmaß von 3 Monatsentgelten, in Summe über 3.000 Euro. Er kann sich jetzt beruhigt nach einer neuen Lehrstelle umsehen, um seine Lehre erfolgreich zu beenden.“

AK steht mit Rat und Tat bereit

„Egal ob Schule oder Lehre“, sagt AK-Präsident Peter Eder, „bei Fragen oder Problemen hilft die Arbeiterkammer Salzburg gerne weiter. Scheuen Sie sich nicht zu uns zu kommen. Unsere Expertinnen und Experten haben stets ein offenes Ohr für junge Menschen, bzw. natürlich auch für besorgte Eltern.“ 

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