15.2.2018
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Pichler: "Private Pflegekräfte haben sich gerechte Entlohnung verdient!"

Die Arbeiterkammer hat Verständnis für die heute begonnen Warnstreiks bei privaten Pflegeeinrichtungen. AK-Präsident Siegfried Pichler: „Es ist nicht einzusehen, dass jene Beschäftigten monatlich bis zu 300 Euro brutto weniger verdienen als ihre Kollegen im öffentlichen Bereich. Denn sie leisten genauso hervorragende Arbeit, indem sie täglich Arbeitsbedingungen bis zur Belastungsgrenze, gepaart mit tragischen menschlichen Schicksalen und viel Leid bravourös meistern. Gleiches Geld für gleiche Leistung – eine Frage der Gerechtigkeit!“ Pichler freut sich, dass die Politik auf die Hartnäckigkeit der Gewerkschaften GPA-djp und VIDA positiv reagiert – Soziallandesrat Schellhorn hat eine Verkleinerung der Lohnschere angekündigt. 

Weil die Verhandlungen zwischen den Arbeitgebervertretern im Bereich der privaten Pflege und der Gewerkschaften GPA-djp und VIDA gescheitert sind, haben heute Warnstreiks begonnen. Zur Erinnerung: Neben einer Besserstellung für Pflegeberufe und einer Arbeitszeitverkürzung haben die Gewerkschaften vor allem eine kräftige Lohnerhöhung gefordert – zumal Beschäftigte in privaten Pflegeeinrichtungen um bis zu 300 Euro brutto im Monat weniger verdienen als Personal in öffentlichen Pflegeeinrichtungen.  

Schützenhilfe bekommen die Gewerkschaften sowie die Streikenden von der Salzburger Arbeiterkammer. AK-Präsident Siegfried Pichler: „Wir haben Verständnis für diese Warnstreiks und zeigen uns solidarisch. Denn unser Motto lautet bekanntlich `Gerechtigkeit muss sein` - dass private Pflegekräfte trotz gleicher Arbeit finanziell um so viel schlechter gestellt sind, als Pflegepersonal in öffentlichen Einrichtungen, ist einfach ungerecht.“

Dass die Gewerkschaften bis jetzt hart geblieben sind, scheint erste Früchte zu tragen: Der zuständige Landesrat Heinrich Schellhorn hat gestern angekündigt, diese Lohnschere in mehreren Schritten schließen zu wollen. „Es freut mich, dass Landesrat Schellhorn Verständnis zeigt und diese Schieflage beseitigen will“, so der AK-Präsident, „natürlich werden wir beobachten, ob dieser Ankündigung auch Taten folgen.“ 

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