11.6.2018
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AK holte 2000 Euro zu Unrecht geforderte Instandhaltungskosten zurück

Hohe Wohn- und Betriebskosten schnüren vielen Menschen in Salzburg finanziell die Luft zum Atmen ab. Deshalb startet die AK wieder ihre Betriebskosten-Aktionstage. Expertinnen und Experten prüfen kostenlos die Betriebskosten. Das lohnt sich: 2.000 Euro bekam ein Mieter zurück, weil seine Abrechnung falsch war und er sich an die AK wendete.  AK-Präsident Peter Eder: „Wir holen zurück, was die Menschen zu Unrecht oder zu viel bezahlen!“

Für viele sind die Betriebskosten – oder vielmehr deren Abrechnung – ein Buch mit 7 Siegeln. Dazu kommt, dass Wohnen in Salzburg generell ein teures Pflaster ist. Die Mieten und Kaufpreise klettern Jahr für Jahr in neue Höhen. Und schnüren so vielen Salzburgerinnen und Salzburgern finanziell die Luft zum Atmen ab.

Wir empfehlen, die Betriebs- und Heizkostenabrechnung auf Punkt und Beistrich zu kontrollieren. Genau deshalb bietet die Arbeiterkammer heuer im Juni und Juli wieder kostenlose Betriebskosten-Aktionstage  an, wo das Fachleute übernehmen. Anmelden muss man sich nicht. AK-Präsident Peter Eder: „Unsere Expertinnen und Experten helfen so beim Sparen. Alles, was wir brauchen ist die aktuelle und wenn möglich die Vorjahresabrechnung für die Wohnung!“

Salzburger bezahlte zu Unrecht 2.000 Euro für Instandhaltung

Wie viel durch die unkomplizierte Überprüfung hereinkommen kann, zeigt ein aktueller Fall: Der Salzburger Andreas P. (Name geändert) mietete über drei Jahre eine Eigentumswohnung. Der Vertrag enthielt eine Klausel, dass der Mieter verpflichtet sei, sämtliche Betriebskosten und auch die Rücklage für Instandhaltungen zu bezahlen.

„Die Instandhaltungsrücklage zu verrechnen war in diesem Fall rechtswidrig“, stellt AK-Wohn- und Mietrechtsexpertin Edith Steidl klar: „Der ordnungsgemäße Erhalt eines Gebäudes und der Außenanlagen musste von dem Eigentümer getragen werden.“ Das betrifft zum Beispiel Reparaturen von Aufzug und Zentralheizung. „Es handelte sich hier um keine Betriebskosten, die an Mieterinnen und Mieter weiterverrechnet werden durften“, so Steidl.

Die Arbeiterkammer intervenierte für Andreas P. – und holte 2.000 Euro zurück, die dieser zu viel bezahlt hatte. Der Mieter hatte zudem überhaupt nie eine Abrechnung der Betriebs- oder Heizkosten erhalten. „Wenn in einem Jahr monatlich Betriebs- und Heizkosten anteilig vorgeschrieben werden, dann muss bis zum 30. Juni des Folgejahres die Abrechnung vorliegen. Sie muss Einnahmen und Ausgaben übersichtlich und nachvollziehbar darstellen. Die Mieterinnen und Mieter dürfen die Einzelbelege einsehen und Kopien erhalten“, sagt Edith Steidl.

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