Vorsicht bei Viagogo & Co

Tickets für Konzerte, Sportveranstaltungen & Co sind gefragte Weihnachtsgeschenke. Was aber tun, wenn die Wunsch-Veranstaltung bereits restlos ausverkauft ist? Über Google landet man schnell auf Online-Plattformen, wie zum Beispiel „Viagogo“. „Vorsichtig sein“, rät AK-Konsumentenschützerin Claudia Bohl. „Wenn nicht schon bei der Bestellung, kann spätestens bei der Veranstaltung die böse Überraschung folgen.“

Die auf den Online-Ticketplattformen angebotenen Karten sind meist viel teurer als im regulären Verkauf. Weil es aber das perfekte Geschenk ist, greifen viele dann trotzdem zu. Das böse Erwachen kommt meist später. Die Probleme sind vielfältig: Die ersteigerten Karten sind personalisiert, sodass spätestens beim Eintritt zur Veranstaltung Stopp ist. In manchen Fällen wird erst nach Abschluss des Bestellvorgangs der tatsächliche Preis ersichtlich. Dann die böse Überraschung: Das Ticket ist doppelt so teuer als zuvor angegeben. Mit Tricks wie Countdowns oder alarmierenden Push-Meldungen – zum Beispiel „Es gibt nur noch 2 Tickets“ werden die Kunden unter Druck gesetzt, damit sie schnell und ohne viel Überlegen den Kauf tätigen.

„Interventionen gehen leider ins Leere, da Viagogo sich darauf beruft, lediglich die Plattform für den Verkauf zur Verfügung zu stellen und bei Reklamationen an die meist privaten Verkäufer verweist“, so AK-Konsumentenschützerin Claudia Bohl, die gleichzeitig allen Konsumenten rät, bei solchen Ticketshops vorsichtig zu sein. Treten Fragen auf? Die AK-Konsumentenberatung hilft gerne unter T: +43 (0)662 86 87-90.

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