30.06.2020

Verzögerung bei AMS-Personal ist absolut nicht nachvollziehbar

Als Schlag ins Gesicht der AMS-Beschäftigten, als auch der arbeitssuchenden Menschen bezeichnet AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder die heute verschobene AMS-Personalaufstockung. „52.000 Beschäftigte in Kurzarbeit und rund 22.500 Arbeitslose allein in Salzburg, zeigen die prekäre Lage am Arbeitsmarkt. Das AMS Salzburg benötigt die 20 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend. In Zeiten wie diesen ist die Verzögerung ein völlig falsches Signal, eigentlich ein Skandal“, so Eder.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die AMS-Beschäftigten österreichweit Übermenschliches geleistet. Auch wenn die Zahlen, der von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen inzwischen zurückgegangen sind, bleibt der Arbeitsaufwand beim AMS enorm. „Der Personalstand ist nicht auf eine derartige Krisensituation ausgelegt und eine baldige Entspannung am Arbeitsmarkt ist nicht in Sicht. Während in die Wirtschaft Milliardenbeträge gepumpt werden, ist für jene, die unter anderem die Abwicklung der Kurzarbeit und die pünktliche Auszahlung des Arbeitslosengeldes bravourös gemeistert haben, kein Geld da. So bekommt Salzburg nicht einmal die dringend benötigten 20 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, kritisiert Eder.

Zusätzliches Personal beim AMS ist auch im Sinne der Arbeitssuchenden. „Um den Arbeitsmarkt optimal zu bedienen, braucht es gute Beratung und Unterstützung. Um die Folgen der Corona-Krise in den Griff zu bekommen, muss die Regierung daher ausreichend Geld für die Arbeitsmarktpolitik in die Hand nehmen“, so der AK-Präsident abschließend.

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