30.3.2020

Schutzmasken für Supermarkt-Einkauf müssen kostenlos sein

Nun ist es fix: Wer ab Mittwoch einkaufen möchte, muss im Supermarkt eine Schutzmaske tragen. „Für die Arbeiterkammer ist klar, dass solche Einmal-Schutzmasken für die Konsumentinnen und Konsumenten kostenlos sein müssen“, sagt AK-Präsident Peter Eder, „und nicht wie laut einem heutigen Zeitungsbericht kostenpflichtig sein sollen. Es kann nicht sein, dass – so wie bei FFP-Masken etwa – Angebot und Nachfrage dann den Preis bestimmen würden.“ Angesprochene FFP-Masken wurden in den letzten Wochen nämlich um über 3.000 Prozent teurer.  

Vor kurzem hat die Bundesregierung eine weitere Verschärfung der Corona-Schutzbestimmungen bekannt gegeben. Unter anderem müssen ab kommenden Mittwoch die Kundinnen und Kunden beim Einkaufen in Supermärkten Einmal-Schutzmasken tragen.

Ein heutiger Zeitungsbericht hat bereits vorab kolportiert, dass die Ausgabe solcher Masken gegen Gebühr stattfinde. Für AK-Präsidenten und ÖGB-Landesvorsitzenden Peter Eder ist klar, dass diese Schutzmasken für die Kundschaft kostenlos sein müssen. Ansonsten drohen Wucherpreise, wenn das Spiel „Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis“ beginnt. Was das bewirken kann, zeigt die Preisentwicklung bei jenen Masken, die tatsächlich wirksam schützen, nämlich den so genannten FFP-Masken (Klassen 2 und 3).

Vor der Krise kosteten diese im Einkaufspreis pro Stück 0,45 Euro. Seit der Krise liegt der Preis im Handel bei bis zu 13,50 Euro - also eine Steigerung um mehr als 3.000 Prozent. 

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