Kündigungen bei W&H Dentalwerk

Als weiteren Schlag für die ohnehin angespannte Situation am Salzburger Arbeitsmarkt bewertet AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder die heute bekannt gewordene Auslösung des Frühwarnsystems beim AMS Salzburg durch das W&H Dentalwerk. „Die aktuell hohe Arbeitslosigkeit durch Corona erschwert die Arbeitssuche für jene, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Arbeiterkammer wird Betriebsrat und Gewerkschaft mit ihrer Expertise zur Seite stehen“, so Eder.

Nachdem heute die bevorstehende Kündigung von 10 Prozent des Personals beim Bürmooser Unternehmen W&H Dentalwerk bekannt geworden ist, sichert AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder den betroffenen Beschäftigten vollsten Einsatz und Unterstützung zu. „Der Arbeitsplatzabbau in meiner Heimatgemeinde macht mich besonders betroffen, da ich den Großteil der Beschäftigten persönlich kenne“, erklärt Eder. Erstes Ziel ist es gemeinsam mit Betriebsrat und Geschäftsführung einen Sozialplan für die Beschäftigten zu erzielen, der zumindest über die größten finanziellen Sorgen hinweghilft.

 

Jetzt handeln! 

In weiterer Folge sieht Eder viel Arbeit auf die Politik zukommen. „Wir rechnen damit, dass im Herbst noch einiges auf uns zukommen wird. Daher braucht es jetzt endlich konkrete Maßnahmen, um gegenzusteuern: Sowohl arbeitsmarktpolitisch, um Job-Perspektiven zu verbessern. Als auch Investitionen der öffentlichen Hand, um Jobs zu schaffen und die Nachfrage anzukurbeln“, erklärt Eder.

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