Jackengabe im Zeichen der Solidarität

„Die Tauschbörse hilft den Salzburgern beim Sparen. Und wir helfen mit nicht mehr abgeholten, aber sehr gut erhaltenen Jacken, jenen, die es am nötigsten haben“, sagt AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder. Dass die AK im Rahmen verschiedener Aktionen spendet, ist Tradition. Etwa für Licht ins Dunkel. Aber: „In einer so wohlhabenden Gesellschaft wie der unseren ist es tragisch, dass das überhaupt nötig ist“, so Peter Eder.

Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund unterstützen im Rahmen der Tauschbörsen traditionell auch Bedürftige. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben schon vor Ort Geld in die aufgestellten Spendendosen für die Aktion „Licht ins Dunkel“. Die AK gibt nicht abgeholtes Geld der Börsennutzer dazu und verdoppelt den Betrag.

Aber dem nicht genug: Sehr gut erhaltene Reststücke werden ebenfalls im Gedanken der Solidarität einem karitativen Zweck gewidmet. 40 Winterjacken gehen heuer, 2018, an die Freiwillige Schwesternschaft des Salzburger Roten Kreuzes für deren „Obdachlosen-Weihnacht“ am 24. Dezember.

„Armut ist nicht auf dem Rückzug. Sie wächst. Und das obwohl die Wirtschaft prosperiert. Wir Interessenvertreter und vor allem die Politik dürfen die Betroffenen nicht vergessen. Nicht etwa, weil immer mehr Betroffene aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Alle, denen Armut widerfährt brauchen Unterstützung, damit sie wieder aufrecht im Leben stehen können. Solidarität bedeutet auch mildtätig geben. Sie bedeutet aber vor allem, beim Aufstehen zu helfen“, sagt AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder.

„Lassen wir Armut und ungerechte Verteilung gemeinsam nicht zu. Damit jeder Erwachsene und jedes Kind  in unserer Gesellschaft eine faire Chance bekommt“, so Eder und die Landesgeschäftsführerin des Salzburger Roten Kreuzes, Sabine Kornberger-Scheuch, im Rahmen der Spendenübergabe. „Jeder verdient zu Weihnachten ein Paket. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der AK Salzburg für diese Spende die bedürftigen Menschen in Salzburg Wärme spenden wird“, sagt Kornberger-Scheuch.

Menschen wieder in die Mitte der Gesellschaft zu holen ist seit mehr als 2 Jahrzehnten ein Ziel der Freiwilligen Schwesternschaft des Roten Kreuzes Salzburg Stadt. Elisabeth Flicker von der Schwesternschaft feiert auch heuer am 24. Dezember für und mit Obdachlosen, sozial Schwachen und einsamen Mitmenschen Weihnachten. „Wir möchten auch jenen, die an den Rand gedrängt wurden, ein Weihnachtsfest ermöglichen“, sagt Flicker. Etwa 450-500 Menschen besuchen jedes Jahr die Veranstaltung, heuer findet sie in der Tribüne Lehen statt. 

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