Aufreger Check-in-Gebühren: Laudamotion hat gezahlt

Erfolg für die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer: Die AK hat eine Mahnklage wegen Check-In-Gebühren bei Laudamotion eingebracht, die Fluglinie hat in einem Fall nun gezahlt. „Das zeigt, dass wir mit unserer Kritik auf dem richtigen Weg sind“, sagt AK-Konsumentenschützerin Daniela Gabler, „ist aber vorerst nur ein Etappensieg. Unser Ziel ist, dass Fluglinien diese Praxis bei Check-In-Gebühren generell einstellen.“

Zahlreiche Passagiere der Airline „Laudamotion“ hatten sich im vergangenen Sommer in der Konsumentenberatung der Salzburger Arbeiterkammer beschwert: Denn sie mussten beim Check-In am Flughafen pro Ticket 55 Euro an Gebühren berappen, weil sie nicht online eingecheckt und sich die Bordkarten nicht selbst ausgedruckt hatten. „Das steht zwar in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen (AGB) dieser Airline, aber die Passagiere wurden auf diese Vorgehensweise nicht gesondert hingewiesen. Und in der Praxis lesen nur die Wenigsten die AGB`s gründlich durch“, erklärt AK-Konsumentenschützerin Daniela Gabler.

AK prüfte Rechtslage und brachte Mahnklage ein – mit Erfolg

Die Arbeiterkammer Salzburg übernahm nun den Rechtsschutz für eine Familie, die bei Hin- und Rückflug diese Check-in Gebühren bezahlen musste. Die AK argumentierte, dass dieser angesprochene, gesonderte Hinweis auf eine 55-Euro- Gebühr ausgeblieben ist. Gabler: „Ein Verweis auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen ist in diesem Fall zu wenig. Denn diese Vorgehensweise ist unüblich und für Passagiere grob benachteiligend.“

Die Firma Laudamotion GmbH hat nach Zustellung der Mahnklage den geforderten Betrag überwiesen. Für die betroffene Familie hat die Arbeiterkammer also einen Erfolg erzielen können – sie haben ihr Geld zurückbekommen. 

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