Aus für Flug "Wien-Salzburg" schadet Region

Seit das bevorstehende Aus für die Flugverbindung Salzburg-Wien publik geworden ist, werden die negativen Konsequenzen daraus immer klarer ersichtlich. Einerseits schadet der Wegfall dem Wirtschaftsstandort, weil die Verbindung insbesondere für Geschäftsreisen optimal war, andererseits wackeln 20 Arbeitsplätze. AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder: „Es ist geradezu fahrlässig, dass in dieser wirtschaftlich ohnehin schwierigen Zeit ein Schnellschuss erfolgt, ohne die Konsequenzen mitzudenken. Die Regierung wäre gut beraten zuerst Lösungen zu erarbeiten, bevor Probleme geschaffen werden.“ 

Der Flughafen ist wesentlicher Wirtschaftsfaktor für unser Bundesland. Er ist direkter Arbeitsplatz für 370 Beschäftigte und sichert zahlreiche Arbeitsplätze in Salzburg. Für AK-Präsident Peter Eder ist es deshalb unverständlich, weshalb ein so wichtiger Faktor für den Salzburger Wirtschaftsstandort leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. „Bei allem Verständnis für den ökologischen Ansatz und den wichtigen Umweltschutz, wurde hier über das Ziel hinausgeschossen. Man soll zweiten Schritt nicht vor dem ersten setzen. Bevor man die wichtige Verbindung streicht und damit Arbeitsplätze riskiert, hätte es Lösungen für die Beschäftigten und den Wirtschaftsstandort gebraucht.“

Um die zentrale Bedeutung des Flughafens für die regionale Wirtschaft zu verdeutlichen, arbeitet die AK aktuell an einer Analyse zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Standorts. Eine Studie zu diesem Thema hatte vor einigen Jahren ergeben, dass durch direkte, indirekte und induzierte Effekte eine Wirtschaftsleistung von rund einer Milliarde ausgelöst wird. „Ich bin überzeugt, dass diese Kennzahl in den vergangenen Jahren weiter gestiegen ist. Es ist geradezu fahrlässig, den Standort durch unüberlegte Einzelmaßnahmen zu gefährden“, erklärt Eder. 

Die Arbeiterkammer steht in diesen schwierigen Zeiten jedenfalls hinter den Beschäftigten. Den 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Austrian Airlines, die aktuell um ihren Arbeitsplatz bangen, sichert AK-Präsident Peter Eder gemeinsam mit der GPA-djp Unterstützung bei allfälligen Sozialplan-Verhandlungen zu.

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