AK-Präsident Eder begrüßt zugesagte Aufstockung des AMS-Personals

In einer ersten Reaktion begrüßt AK-Präsident Peter Eder die heute bekannt gewordene Einigung zur Personalaufstockung beim AMS. „In der Krise haben die Beschäftigten Außergewöhnliches bei der Abwicklung einer Rekordzahl von Arbeitslosen- und Kurzarbeitsfällen geleistet. Das zusätzliche Personal wird zur Entlastung der Beschäftigten beitragen. Gleichzeitig werden Ressourcen geschaffen, um eine qualitative Betreuung der Betroffenen sicherzustellen“, so der AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzende.

Es war ein Schlag ins Gesicht aller AMS-Beschäftigten sowie eine schlechte Nachricht für alle betroffenen Arbeitslosen als Ende Juni die bereits avisierte Personalaufstockung auf Eis gelegt wurde. Mit einiger Verspätung wurde diese heute doch noch bekannt gegeben und dürfte für Salzburg um die dringend benötigten 20 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeuten. „Es ist für mich noch immer nicht nachvollziehbar, weshalb die Personalaufstockung überhaupt verzögert wurde. Hier ist wertvolle Zeit verstrichen, da sich bereits im Juni abgezeichnet hat, dass uns die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch im Herbst verfolgen werden“, so Peter Eder. „Die Regierung will hier wohl dem zu erwartenden Ergebnis, der noch bis Ende dieser Woche laufenden Urabstimmung im AMS, den Wind aus den Segeln nehmen.“

Was es beim AMS noch braucht

Nachdem die Personalsituation beim AMS entschärft wird, erinnert AK-Präsident Eder die zuständige Arbeitsministerin Aschbacher an die in Aussicht gestellte Corona-Arbeitsstiftung. „Im Juli wurde vollmundig angekündigt, dass 700 Millionen Euro in die Qualifizierung und Umschulung von Arbeitssuchenden investiert werden. In der Praxis wurden diese Maßnahmen allerdings noch nicht umgesetzt“, erklärt Eder.

Außerdem spricht sich der AK-Präsident für eine Covid-Prämie für die AMS-Beschäftigten aus. „In Zeiten der Rekordarbeitslosigkeit haben sie dafür gesorgt, dass alle Leistungen zeitgerecht abgewickelt wurden und pünktlich auf den Konten der Betroffenen eingelangt sind. Dafür sind viele an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gegangen. Die AMS-Beschäftigten haben sich eine Prämie mehr als verdient“, so Eder abschließend.

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