19.05.2020

Eder: Mitarbeiter verunsichern und Jobs gefährden ist verwerflich

Die AK Salzburg kann mit der heute aufgetauchten Forderung nach einem Aus für Kurzstreckenflüge am Salzburger Flughafen nichts anfangen. „Der Flughafen ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für unser Bundesland. Er ist direkter Arbeitsplatz für 370 Beschäftigte und sichert 4.200 Arbeitsplätze in Salzburg. Wenn die Bürgerliste diesen in Frage stellt, verunsichert sie die Flughafen-Mitarbeiter und gefährdet diese Arbeitsplätze. Angesichts der aktuellen Rekordarbeitslosigkeit kann das bestenfalls ein schlechter Scherz gewesen sein“, sagt AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder, „die Arbeiterkammer steht in Zeiten wie diesen jedenfalls hinter dem Flughafen und seinen Mitarbeitern, die ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt unserer Wirtschaft sind.“ 

In einer gemeinsamen Analyse haben Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer vor einigen Jahren die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Standortes untersucht. Damalige Erkenntnis: Durch direkte, indirekte und induzierte Effekte wird eine Wirtschaftsleistung von rund einer Milliarde Euro ausgelöst. Eine Ausdünnung des Flugbetriebes – wie von Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl heute gefordert -  würde wohl eine riesige finanzielle Lücke in unser durch Corona derzeit ohnehin wirtschaftlich angeschlagenes Bundesland reißen.

„Die Analyse kam zu dem Schluss, dass rund die Hälfte der Wertschöpfung in Salzburg verbleibt. Zum damaligen Zeitpunkt waren dies 500 Millionen Euro – immerhin 2 Prozent der gesamten Salzburger Wirtschaftsleistung“, so AK-Präsident Eder. Der arbeitsmarktpolitische Effekt des Flughafens beträgt 3.100 Arbeitsplätze. Die Tourismusbranche eingerechnet, ergeben sich 4.200 Arbeitsplätze.

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