22.2.2021

Landesregierung muss Arbeitsplätze sichern und neue Jobs ermöglichen

Die Salzburger Arbeiterkammer ist erfreut, dass bei den Grünen nun offenbar ein Umdenken stattgefunden hat und ihr kategorisches Nein zum Ausbau des Europarks nicht mehr in Stein gemeißelt ist. „Gerade jetzt, wo der Arbeitsmarkt dringend Impulse nötig hat, muss sich die Landesregierung zusammenraufen und darf dieses Projekt nicht länger blockieren. Immerhin geht es in Zeiten des boomenden Online-Handels um die Absicherung von 2.000 bestehenden Arbeitsplätzen und um die Sicherung der Kaufkraft in der Region“, fordert AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder die Politik zu raschem Handeln auf. Zumal ein Ausbau auch die Perspektive auf bis zu 300 neue Jobs eröffnet.   

Aus Sicht der Arbeiterkammer spricht nichts gegen, aber alles für die Erweiterung des Europarks. AK-Präsident Peter Eder: „Wir haben schon mehrmals daran erinnert, dass der Ausbau des Europarks keine zusätzlichen Flächen verschlingt, sondern bestehende Flächen lediglich anders genutzt würden. Zum zweiten funktioniert die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens, womit auch kein erhöhtes Verkehrsaufkommen befürchtet werden muss."

Und drittens: Gerade jetzt, wo Corona den heimischen Arbeitsmarkt stark geschwächt hat und die Konkurrenz durch den Online-Handels so stark wie noch nie ist – muss die Sicherung von 2.000 bestehenden Jobs Priorität haben. Abgesehen davon könnte ein Ausbau die Perspektive auf bis zu 300 neue Jobs eröffnen.

„Wenn es der Landesregierung mit Impulsen in den Arbeitsmarkt ernst ist, darf dieses Projekt nicht länger aufgeschoben werden. Gleiches erwarte ich mir dann auch für eine Erweiterung des Outlet-Centers“, so der AK-Präsident.

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