15.12.2016
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Selbstbestimmung in den wichtigen Fragen

Wichtige persönliche Entscheidungen sollen selbstbestimmt, unabhängig und frei von äußeren Einflüssen getroffen werden können. Das gilt besonders bei medizinischen Entscheidungen. Es muss möglich sein vorzusorgen, wenn man nicht mehr in der Lage ist diese selbst zu treffen. Nur dann werden die eigenen Wünsche sicher berücksichtigt. Mit einer Patientenverfügung ist das möglich. Medizinische Behandlungen können im Vorhinein abgelehnt werden. Diese gesetzlich vorgesehene Möglichkeit ist aber derzeit mit viel Bürokratie, großem Zeitaufwand und hohen Kosten verbunden. Die AK fordert Verbesserungen und bietet ihren Mitgliedern schon jetzt ein neues und einfaches Service!

Wir helfen Ihnen bei der Patientenverfügung!

  • Machen Sie sich klar, welche ärztlichen Behandlungen Sie von vornherein ablehnen.
  • Lassen Sie sich als (ehemaliges) AK-Mitglied beraten.
  • Wir errichten Ihre verbindliche Patientenverfügung unkompliziert mit Ihnen.
  • Die Kosten des dafür notwendigen Rechtsanwalts übernehmen wir.

In drei Schritten zur verbindlichen Patientenverfügung

Drei Schritte zur Patientenverfügung © AK Salzburg

Anmeldung

Die Beratungen finden nur nach Terminvereinbarung statt.

0662-8687-411 und -461

Sie bekommen nach erfolgter Anmeldung ein Formular zugeschickt, das Sie möglichst schon ausgefüllt zum Termin mitbringen. Zusätzlich erhalten Sie einen Arbeitsbehelf und einen Informationsfolder. Diese Dokumente finden Sie auch rechts oben als Download in der Infobox.

Das Beratungsgespräch findet in der AK Salzburg, Markus-Sittikus-Straße 10, statt.


Fragen und Antworten zur Patientenverfügung

Welche Arten von Patientenverfügungen gibt es?

Patientenverfügungen können für den Arzt/die Ärztin verbindlich oder beachtlich sein:

  • Eine verbindliche Patientenverfügung muss einge halten werden. Bei ihrer Errichtung sind strenge Formvorschriften zu erfüllen.
  • Beachtliche Patientenverfügungen können allgemeiner gehalten und von jedem selbst ohne ärztliche oder juristische Beratung erstellt werden. Ärztinnen/Ärzte verwenden diese im Zweifelsfall als Interpretationshilfe.

Wie muss eine verbindliche Patientenverfügung errichtet werden?

Damit eine Patientenverfügung verbindlich ist, muss eine ärztliche Aufklärung über den Inhalt stattfinden. Sie muss beim Rechtsanwalt/Rechtsanwältin, einem Notar/Notarin oder bei der Patientenvertretung errichtet werden.

Was passiert, wenn man keine verbindliche Patientenverfügung hat?

Ohne verbindliche Patientenverfügung entscheidet der/die behandelnde Arzt/Ärztin, wenn Sie selbst es nicht mehr können. Mit einer Patientenverfügung kann allen Beteiligten (auch ihren Angehörigen) die schwere Aufgabe abgenommen werden, abzuschätzen, was Ihr Wunsch sein könnte.

Kann eine Patientenverfügung widerrufen werden?

Ja. Die Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden. Es genügt zum Beispiel mündlich mitzuteilen, dass sie nicht mehr gelten soll oder die Patientenverfügung zu zerreißen. Eine verbindliche Patientenverfügung ist überhaupt nur fünf Jahre gültig, danach ist sie aber noch beachtlich.



Neues AK-Service: Patientenverfügung

Was bisher mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden war und noch dazu viel Geld kostete, wird künftig von uns kostenlos angeboten.

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