9.10.2015
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Argumente, wenn Firmen die Abwanderungskeule schwingen

Totschlagargumente der Wirtschaft werden hier entkräftet

Immer pünktlich vor Beginn der Lohnverhandlungen stimmen Firmenbosse und Wirtschaftsvertreter wieder das Klagelied vom „bedrohten Wirtschaftsstandort Österreich“ an. Damit soll bereits im Vorfeld der Kollektivvertrags-Verhandlungen den Arbeitnehmervertretern der Wind aus den Segeln genommen werden, um die Lohnerhöhungen so gering wie möglich ausfallen oder gar entfallen zu lassen. Unsere AK-Expertinnen und Experten haben sich mit jenen „Argumenten“ der Wirtschaft auseinandergesetzt und eine Richtigstellung vorgenommen.

Hier ein Auszug: 

Falsch: „Die Arbeitskosten sind zu hoch“
Richtig: „Österreich ist EU-weit das viertreichste Land mit hoch profitablen Unternehmen“ 

Falsch: „Die Lohnnebenkosten in Österreich sind zu hoch“
Richtig: „Die Lohnnebenkosten in Österreich liegen im Schnitt der Eurozone“ 

Falsch: „Die Steuerbelastung für Unternehmen ist zu hoch“
Richtig: „Die Arbeitnehmer tragen mehr als 80 Prozent der Steuerlast“

AK-PRÄSIDENT SIEGFRIED PICHLER

Wir halten fest: Wir leben nicht über unsere Verhältnisse, wir lassen uns den Erfolg der Steuerreform nicht durch Zurückhaltung bei den Lohnverhandlungen oder Streichen von Sozialleistungen kaputt machen. Das Gebot der Stunde: Soziale Sicherheit, eine gerechte Arbeitswelt und faire Löhne!

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