31.5.2013
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Studie untermauert Berechtigung für Millionärssteuer

In Österreich gibt es immer mehr Reiche: Wie das Liechtensteiner Investmenthaus Valluga mitteilte, wuchs die Zahl der Millionäre in Österreich dank gut performender Weltbörsen im Vorjahr um zehn Prozent auf 77.600. Diese besitzen jetzt insgesamt 245 Milliarden Euro. „Diese Zahlen bestätigen, dass wir von der Einführung einer Millionärssteuer sprechen können. Die Reichen können sich einen fairen Beitrag mehr als leisten“, fordert AK Wien Direktor Werner Muhm.

In Österreich gibt es immer mehr Reiche

Wie das Liechtensteiner Investmenthaus Valluga mitteilte, wuchs die Zahl der Millionäre in Österreich dank gut performender Weltbörsen im Vorjahr um zehn Prozent auf 77.600. Diese besitzen jetzt insgesamt 245 Milliarden Euro. „Diese Zahlen bestätigen, dass wir von der Einführung einer Millionärssteuer sprechen können. Die Reichen können sich einen fairen Beitrag mehr als leisten“, fordert AK Wien Direktor Werner Muhm.

Jeder österreichische Millionär besitzt über 3 Mio. Euro

Laut der Studie der Liechtensteiner Investmentfirma besitzt jeder österreichische Millionär durchschnittlich 3,15 Millionen Euro. Insgesamt streiften sie im Vorjahr einen Rekordgewinn von 22 Milliarden Euro (plus zehn Prozent) ein. Berücksichtigt würde übrigens nur das Finanzvermögen ohne eigengenutzte Immobilien.

Millionäre besitzen mehr als ein Drittel des Privatvermögens

„Während die Reichen gut durch die Finanzkrise kommen, wird die Wirtschaft auf Kosten der ArbeitnehmerInnen aufrechterhalten. Es ist jetzt endlich an der Zeit, dass die Reichen einen fairen Beitrag leisten“, sagt Muhm. Zudem zeigt die Studie auch deutlich, dass man von einer Millionärssteuer sprechen kann und auf keinen Fall die Mittelschicht belastet wird. Denn laut Valluga besitzen Österreichs Millionäre mehr als ein Drittel des gesamten privaten Finanzvermögens (33,4 Prozent). Die reichsten zehn Prozent besitzen knapp zwei Drittel.

Die ärmsten 50% besitzen nur 4 % des Vermögens

„Dagegen vereinen die ärmsten 50 Prozent nur vier Prozent des Bruttovermögens“, weist Muhm auf die extrem ungleiche Verteilung von Vermögen in Österreich hin. „Diese Schieflage muss endlich gerade gerückt werden.“ Und weiter: „Wir brauchen die Einnahmen aus einer Millionärssteuer dringend für Investitionen in den Arbeitsmarkt, in die Pflege und in Kinderbetreuungsplätze. Jetzt muss gehandelt werden.“

ATX-Unternehmen: Fast 3 Mrd. Gewinn

Die im Wiener Leitindex ATX gelisteten Unternehmen schütten 2018 die Rekordsumme von 2,8 Milliarden Euro an ihre AnteilseignerInnen aus.

Dividenden statt Investitionen

Zu wünschen übrig lässt die Investitionsbereitschaft. Und bei der Verteilungspolitik ortet die AK eine Schieflage zu Ungunsten der ArbeitnehmerInnen.

In der Finanzwelt läuft etwas schief ...

Wir fordern, dass die Spe­ku­lan­ten selbst für ihre Fehler be­zah­len - nicht wir!

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK