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Bei den Steuern läuft etwas schief ...

Wussten Sie dass, ...

  • ... Vermögen sehr ungleich verteilt ist? Die reichsten 5 % der österreichischen Bevölkerung besitzen lt. den Daten der OeNB 45 % des Gesamtvermögens. Die unteren 50 % haben dagegen nur 4 % des Gesamtvermögens. Neuere Studien zeigen zudem, dass diese Daten nur eine Untergrenze der Ungleichheit sind. Eine Studie der Uni Linz berechnet, dass oberste 1% demnach 37% ( oder über ein Drittel) des Gesamtvermögens besitzt, die obersten 10% über zwei Drittel.

  • … die reichsten 5 % (oder nur jeder 20.)  aller privaten Haushalte besitzen ein Nettovermögen von über 1 Million Euro.

  • ... Vermögen kaum besteuert wird? In Österreich stammen nur 2,3 % des Steueraufkommens aus vermögensbezogenen Steuern. In den EU-27 Ländern sind es durchschnittlich 6,6 %.

  • ... die Einnahmen aus der Lohnsteuer viel stärker gewachsen sind als die Löhne und Gehälter insgesamt? Das Steueraufkommen ist von 2000 bis 2012 um 58,4% gestiegen, die Löhne aber nur um 45,8%.

  • ... die Einnahmen aus Unternehmenssteuern zwischen den Jahren 2000 und 2012 viel weniger angestiegen sind als die Gewinne der Unternehmen? Die Steuereinnahmen sind um 36,4% gestiegen, die Gewinne aber um 51,9 % gewachsen.
Forderung
  1. Steuerliche Entlastung von Arbeitseinkommen: Die hohen Abgaben müssen vor allem für niedrige und mittlere Einkommen gesenkt werden.

  2. Mehr vermögensbezogene Steuern: Die AK setzt sich für Vermögenssteuern auf sehr große Vermögen und eine Erbschafts- und Schenkungssteuer mit gerechten Freigrenzen ein.

  3. Finanztransaktionssteuer rasch umsetzen: 11 EU-Staaten haben sich zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer entschlossen. Das wird insgesamt 34 Milliarden Euro bringen und muss jetzt rasch umgesetzt werden.

  4. Steuer-Schlupflöcher im Unternehmensbereich schließen: Gewinne sollten zum Beispiel nicht mehr in Steueroasen verschoben werden können, sondern in Österreich besteuert werden.


Dividenden statt Investitionen

Zu wünschen übrig lässt die Investitionsbereitschaft. Und bei der Verteilungspolitik ortet die AK eine Schieflage zu Ungunsten der ArbeitnehmerInnen.

In der Finanzwelt läuft etwas schief ...

Wir fordern, dass die Spe­ku­lan­ten selbst für ihre Fehler be­zah­len - nicht wir!

Bei den Preisen läuft etwas schief ...

Wir fordern ge­rech­te Preise, damit Leben und Wohnen leist­bar sind.

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