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Finanzierung der S-Bahnen

Seit Jahrzehnten ist der Ausbau der S-Bahn-Infrastruktur in Salzburg ein Top-Thema. Es mangelt auch nicht an konkreten Konzepten, einiges wurde umgesetzt z.B. das vielbeachtete S-Bahn Y-Konzept im Salzburger Zentralraum – auch wenn die Fertigstellung des Nord-Ost Astes leider noch offen ist. Enorme Fahrgaststeigerungen konnten dabei durch neue innerstädtische und regionale Haltestellen verzeichnet werden – eine Erfolgsgeschichte ebenso wie die immer innovative Salzburger Lokalbahn.

Die Politik steht diversen S-Bahn-Erweiterungskonzepten und Initiativen in den letzten Jahren stets mit verbalem Wohlwollen gegenüber. Aber spätestens dann, wenn es um die Bereitstellung der Finanzmittel geht, hört die Begeisterung auch schon wieder auf - ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Verkehr sieht anders aus.

Offenbar ist man in Salzburg nicht bereit, den Worten auch weitere Taten folgen zu lassen. Das beginnt bereits bei der Angebotsbestellung, so gibt Tirol mit 24 Mio. Euro dreimal so viel pro Landesbürger für die Bestellung von Nahverkehrsleistungen bei den ÖBB aus wie Salzburg.

„U-Bahn-Abgabe“

Wenn die öffentliche Hand schon nicht bereit ist, entsprechende Mittel für den dringenden weiteren S-Bahn-Ausbau bereitzustellen, dann sollte sie wenigstens bereits erprobten alternativen Finanzierungsformen nicht im Wege stehen. Wir treten daher einmal mehr für die Einführung der bereits seit Jahrzehnten bewährten „Wiener U-Bahn Abgabe“ für den dringend notwendigen Ausbau der S-Bahnen in Salzburg ein. (In Wien zahlte jeder Dienstgeber pro in Wien wohnhaften Dienstnehmer und Woche erst 0,72 Euro, seit Juli zahlt er 2012 zwei Euro.) Damit könnte Salzburg zumindest den Großteil der Ko-Finanzierungsmittel zu den unabdingbar notwendigen Bundesmitteln aufbringen. Umgelegt auf den Salzburger Zentralraum dürfte die Abgabe je nach konkreter Ausgestaltung rund 7 bis 20 Mio. € bringen. Auch zur Umsetzung der S-Bahnkonzepte für den Pinzgau und Pongau sollte diese Abgabe in Betracht gezogen werden.

Die Abgabe würde gerade mal 374,- Euro jährlich für ein durchschnittliches Salzburger Unternehmen ausmachen. Wenn jetzt nicht endlich mehr Mittel verfügbar gemacht werden, wird beim Nahverkehrsausbau Stillstand zum Schaden des Standortes Salzburg eintreten .

Bessere Rechte für BahnfahrerInnen

Das neue Jahr wird bessere Fahrgastrechte für BahnkundInnen bringen.

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