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Mehr Geld für "Kleine"

Von der Reform haben alle etwas!

Tarifreform – NiedrigverdienerInnen

Tabellen Bezeichnung
bisherab 2016
aus der "Negativsteuer"wird "SV-Rückerstattung"
Arbeitnehmer erhalten eine "Negativsteuer" bestimmter Werbungskosten bei der Arbeitnehmerveranlagung gutgeschrieben, wenn ihr Einkommen so gering ist, dass sie keine Lohnsteuer bezahlen und zwar 10% bestimmter Werbungskosten, maximal € 110,–Sozialversicherungsbeiträge von Dienstnehmern, die wegen ihres geringen Einkommens keine Lohnsteuer bezahlen, werden teilweise bei der Arbeitnehmerveranlagung rückerstattet und zwar 50% bestimmter Werbungskosten, maximal
€ 400,–
Steht ein Pendlerpauschale zu, so gibt es einen Pendlerzuschlag von bis zu € 290,–Steht das Pendlerpauschale zu, so erhöht sich der Rückerstattungsbetrag auf maximal € 500,–
Pensionisten, die wegen ihres geringen Einkommens keine Einkommensteuer bezahlen, haben keinen Anspruch auf Negativsteuer.Pensionisten sollen auch Sozialversicherungsbeiträge rückerstattet bekommen und zwar 50% der Beiträge, maximal € 110,–. Das gilt aber nicht für Ausgleichszulagenbezieher.
Rückwirkend für 2015 wird die Regelung bereits teilweise übernommen, d.h. für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen beträgt die max. SV-Rückerstattung € 220,–, bei Anspruch auf das Pendlerpauschale sogar max. € 450,–

Zusammengefasst

Klein- und MittelverdienerInnen sind die GewinnerInnen der Lohnsteuersenkung. Für Pensionisten, die keine Lohnsteuer zahlen (Pension bis rund 1.100 Euro brutto monatlich), gibt es erstmals eine Steuergutschrift. Zusätzlich werden auch KleinstverdienerInnen (wie beispielsweise im Handel beschäftigte Teilzeitangestellte) deutlich entlastet, wenn sie keine Lohnsteuer zahlen.

BIN ICH KLEINSTVERDIENER?

Werfen Sie einen Blick auf Ihren Lohnzettel! Wenn dort keine Lohnsteuer ausgewiesen wird, zählen Sie zu dieser Personengruppe.

Wie die Reform finanziert wird

Die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen müssen sich ihre Entlastung nicht selbst zahlen. Wie das Geld hereingebracht wird, erfahren Sie hier.

Was Ihnen mehr bleibt

Rund 6,5 Millionen ArbeitnehmerInnen haben seit Jänner 2016 mehr Geld im Börsel. Die Tariftabelle im Überblick finden Sie hier.

Mehr Netto vom Brutto: Was ist neu?

Der Eingangssteuersatz wurde von 36,5 Prozent auf 25 Prozent gesenkt. Wer wenig verdient, wird entlastet – selbst, wenn keine Lohnsteuer bezahlt wird.

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