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Soziale Sicherheit fällt nicht vom Himmel

Unser Sicherheitsnetz funktioniert. Trotzdem gibt es Problembereiche. Hier sind die Sozialrechts-Experten der AK gefragt – und können meistens helfen.

Nicht alles ist Sozialpolitik, aber ohne soziale Absicherung ist fast alles nichts. Das zeigen zahlreiche Fälle aus der sozialpolitischen Abteilung der AK. 

Berufsunfähigkeitspension, Krankengeld, Arbeitslosengeld und Notstandshilfe, Mindestsicherung, Ausgleichszulage in der Pension und Regelungen wie die Altersteilzeit federn Notlagen ab und verhindern massive Verschlechterungen des Lebensstandards. 

Das braucht es auch, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die krank werden, einen Unfall erleiden oder arbeitslos werden, einen Einkommensersatz zum Leben erhalten. Aber das geht oft nicht ohne Rechtsberatung oder rechtliche Hilfe bis hin zu Gerichtsverfahren! Die Expertinnen und Experten der Arbeiterkammer müssen oft juristisch nachhelfen. 

2015 waren in Österreich ca 13,9 Prozent und in Salzburg ca 10,3 Prozent der Bevölkerung
armutsgefährdet. Das sind jedenfalls 54.000 Menschen im Bundesland. Dagegen muss auf allen Ebenen angekämpft werden – und Sozialleistungen sind ein ganz wichtiger Armutsschutz – wir sorgen dafür, dass sie zu ihrem Recht kommen!
 
Fakt ist, dass viele Menschen, die in Österreich schwer erkranken und nicht mehr arbeiten können, oft am Rande oder unter (vor allem Frauen) der Armutsgefährdungsschwelle leben müssen. Bei neu zuerkannten Invaliditätspensionen (Arbeiterinnen und Arbeiter) lag der Mittelwert des Einkommens 2015 für Männer zum Beispiel bei 1.238,-Euro. Für Frauen gar nur bei 875,- Euro. Die durchschnittliche Invaliditäts-/Berufsunfähigkeitspension betrug  1.133,- Euro.

Mit Stand Dezember 2015 mussten im Bundesland Salzburg 10.974  von 121.933 Pensionsbeziehern eine Ausgleichszulage erhalten, damit sie über die Runden kommen. 70 Prozent der zusätzlichen Zahlungen, damit die Pension zumindest die Existenz sichert entfallen auf Frauen.

Die Arbeiterkammer möchte die Notlagen von Betroffenen, die durch das System zu fallen drohen, offen legen – und zeigen, wie man sie gegebenenfalls lindern kann. Deshalb präsentieren wir exemplarische Fälle aus verschiedenen Bereichen. Die soziale Absicherung in Österreich ist manchmal kompliziert, aber sie bietet in den allermeisten Fällen Unterstützung. Die Fachberaterinnen und –Berater der AK helfen, diese auch in Anspruch zu nehmen und fordern Verbesserungen, wenn eine Lücke offensichtlich wird!


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