Die Fachhochschule Salzburg ist ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor

Die wirtschaftlichen Effekte der Fachhochschule Salzburg in Puch-Urstein haben die beiden Experten der Wirtschafts- und Arbeiterkammer, Bernd Gaubinger und Wilfried Bischofer, untersucht. (Die beiden Kammern sind sozialpartnerschaftliche Trägerinnen der FHS.) Das Resultat ist beeindruckend: die gesamtwirktschaftlichen Effekte betragen 44 Millionen Euro im Jahr.

Beeindruckende Summen

Darin enthalten sind die direkten Ausgaben der Studierenden für Wohnen, Essen, Studienmittel und Freizeit. Eine Befragung hat ergeben, dass sie im Schnitt 826 Euro im Monat oder 6.600 Euro im Studienjahr ausgeben, was sich zu einem Volumen von 10,1 Millionen Euro (nach Abzug der Umsatzsteuer) summiert. Dazu kommen weitere direkte Effekte von der FH selber (Waren, Dienstleistungen und Personalaufwand), die 14,4 Millionen betragen. In Summe macht das 24,5 Millionen direkte, nachfragewirksame Ausgaben. Diese direkten Ausgaben haben durch den Multiplikatoreffekt indirekte Auswirkungen von 19,3 Millionen Euro. Alles in allem rund 44 Millionen Euro, die überwiegend dem Salzburger Zentralraum zugute kommen.

Arbeitsplätze

Auch die Beschäftigungseffekte sind respektabel: Der gesamtwirtschaftliche Produktionswert schafft im Bundesland Salzburg rund 450 Arbeitsplätze. Dazu kommen noch rund 200 Arbeitsplätze in der FHS selbst.

Die Fachhochschule Salzburg – Daten und Fakten

Die FHS wurde Mitte der 90-er Jahre gegründet, ihre heutige Gestalt nahm sie 2005 an: Studiengänge aus Itzling, Klesheim und der Auerspergstraße bezogen das Campusgelände in Puch-Urstein, ein weiterer Standort ist Kuchl. Im Studienjahr 06/07 studieren rund 1.900 junge Menschen in 14 Studiengängen (Gesundheit und Soziales, Informatik, Wirtschaft, Tourismus, Holz, Medien, Design). Der Ruf der FH ist hervorragend und die Studienplätze sind sehr begehrt – auf einen Platz kommen 4,5 Bewerber, 2005 waren es noch 2,5. Unterrichtet werden die Studierenden von 92 fest angestellten Lehrenden und rund 330 externe Lektoren.

Ergebnisse der Befragung

Rund ein Fünftel der Studierenden hat an der Befragung teilgenommen. Daraus ergibt sich dieses Profil:

  • Zwei Drittel sind Vollzeitstudenten, ein Drittel studiert berufsbegleitend
  • 56% sind aus dem Bundesland Salzburg, immerhin rund 10 % sind deutsche Staatsbürger
  • ein Drittel wohnt in der Stadt Salzburg, 14% auf dem Campus, 16% in Puch, 10% in Kuchl und rund 5% in Hallein
  • nur 21% widmet sich ausschließlich dem Studium, alle anderen arbeiten daneben (23,5% Vollzeit, 35% gelegentlich, 13% teilzeit)
  • das Verhältnis Männer/Frauen ist 56 zu 44%

Kontakt

Hilla Lindhuber 
Tel.  +43 (0)662 86 87-422
hilla.lindhuber@ak-salzburg.at
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