23.2.2021

Genervt von Gebührenerhöhungen?

Telefonieren und Internet-Surfen wird bei manchen Anbietern wieder einmal teurer. Was Sie dagegen machen können, lesen Sie hier.

Derzeit hagelt es bei unseren Konsumentenschützern Beschwerden: Die 3 größten Mobilfunkanbieter Österreichs erhöhen die Gebühren für Handy und Internet. Um 10 bis 20 Prozent (in manchen Fällen sogar 50 Prozent) steigen die Kosten fürs Mobilsein. Gerade jetzt, wo viele Menschen auf Mobilfunk für Arbeit oder Ausbildung (Stichworte Home-Office und Distance-Learning) angewiesen sind und gleichzeitig viele Haushalts-Budgets geschrumpft sind, ein Killer für die Geldbörse.

Was wir fordern

Wir machen uns für eine Kostenbremse bei Telefon- und Internetgebühren stark: Im Telekomgesetz, das gerade neu aufgesetzt wird, müssen einseitige, unlimitierte Gebührenerhöhungen - zumindest bis Ende der Vertragslaufzeit - eingeschränkt oder noch besser, verboten werden.

Was Sie machen können

Ihr Mobilfunkanbieter muss Ihnen bei einer solchen einseitigen Erhöhung ein kostenloses Kündigungsrecht einräumen. Entscheiden Sie sich zu kündigen, dann empfehlen wir Ihnen, unseren neuen Musterbrief dafür zu verwenden. Wollen Sie Ihre  Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen, darf der Netzbetreiber bei einer außerordentlichen Kündigungen auch keine Gebühr von 10 Euro verlangen. Vorsicht: Um die Nummer zum neue Anbieter zu portieren, muss der alte Vertrag noch aktiv sein. Daher sollten Sie nicht „mit sofortiger Wirkung“, sondern erst z. B. „per 28. Februar“ kündigen.



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