15.12.2020

O Tannenbaum: Preisvergleich zahlt sich aus

Eine gute Nachricht für den Heiligen Abend: Die Preise für Christbäume sind in Salzburg in den letzten beiden Jahren im Schnitt stabil geblieben. Die durchschnittliche Teuerung beträgt 3 Prozent. Die Preisspannen sind allerdings enorm, zum Beispiel: Bei einer 1,5 Meter hohen Tanne liegen zwischen dem billigsten und dem teuersten Angebot 42 Euro (Preisspanne: 525 Prozent). Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Qualität des Baums, weniger die Größe.: Regionalität ist Trumpf – lediglich an 2 von 37 Standorten war kein heimischer Baum zu finden.


Unsere Konsumentenschützer haben bei 37 Verkaufsständen in Stadt und Land (Flachgau und Tennengau) Salzburg die Preise für Christbäume analysiert. Für die gängigen Größen bei Nordmanntannen gibt es folgende Ergebnisse:

  • bis zu 1 Meter: die billigste Tanne (Aktionsware) 8, die teuerste 30 Euro (Durchschnittspreis 19,43 Euro). Preisspanne: 275 Prozent.
    • bis zu 1,5 Meter: die billigste Tanne ebenfalls in Aktion 8, die teuerste 50 (Durchschnittspreis 25,11 Euro). Preisspanne: 525 Prozent.
    • bis zu 2 Meter: die billigste Tanne 15,95, die teuerste 60 Euro (Durchschnittspreis 36,61 Euro). Preisspanne: 276 Prozent.
    • bis zu 2,5 Meter: die billigste Tanne 15,95, die teuerste 85 Euro (Durchschnittspreis 50,80 Euro). Preisspanne: 433 Prozent.

Enorme Preisunterschiede: Vergleichen lohnt sich

Im Extremfall bis zu 42 Euro Unterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot zeigt, dass es sich lohnt, die Augen offen zu halten.

Apropos Preise: Zusatz-Services wie Einnetzen und Zuspitzen der Bäume ist bei mehr als der Hälfte der erhobenen Anbieter im Kaufpreis inbegriffen. 14 der 37 Verkaufsstände berechnen dafür zwischen 10 Cent und 1,10 Euro. Allerdings wird das Zuspitzen nicht überall angeboten.

Qualität vor Größe

Die teils enormen Preisspannen lassen sich vor allem auf Qualitätsunterschiede zurückführen, weniger auf die Größe.

Wurden früher Christbaumpreise sehr häufig ganz einfach anhand von Größenkategorien festgesetzt, kommt der Qualität bei der Preisgestaltung seit einigen Jahren immer mehr Bedeutung zu: Zwei Drittel der untersuchten Betreiber haben auch unterschiedliche Qualitätskategorien (etwa Premiumqualität oder Aktionsbäume). Die beste Qualität ist dabei im Schnitt rund um die Hälfte teurer, als die günstigste Variante (+51,7 %)

Wo findet man die günstigsten Angebote?

Wer bei der Christbaumsuche sein Hauptaugenmerk aufs Haushaltsbudget richtet und einen möglichst günstigen Baum (zwischen 8 und 15 Euro) erstehen möchte, der wird bei den großen Möbel- und Bauhäusern fündig. Aber Achtung: Auch an den vermeintlich günstigsten Standorten werden Premium-Bäume angeboten. Und dabei zeigen sich dann sehr deutliche Preisunterschiede zu den beworbenen Aktionsbäumen. Beispiel Lutz: Aktionsbaum um 8 Euro, der Premiumbaum aber 28,90 Euro. Beispiel Kika: beworbene Aktionsware um 9,90 Euro, Premiumbaum beläuft sich auf 30 Euro.

Preise seit 2018 stabil

4 Anbieter haben durchgängig erhöht, 6 weitere in einzelnen Größen/Qualitäten. Diese Preiserhöhungen wurden jedoch durch vermehrte Aktionen ausgeglichen. Bei allen Bäumen in allen Qualitäten ergeben sich durchschnittliche Preiserhöhungen von rund 3 Prozent in den letzten beiden Jahren. Betrachtet man jedoch die günstigsten Angebote, sind die Preise sogar um ein halbes Prozent gesunken.

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