Benzin- und Dieselpreise stark angestiegen

Unsere Konsumentenschützer erheben regelmäßig die Preise für Treibstoffe und Heizöl. Die aktuelle Erhebung zeigt satte Steigerungen quer durch die Bank – und das sowohl im kurz-, als auch langfristigen Vergleich.

Kein Sommerloch bei Benzin und Diesel

Im Gegenteil: Während der Hauptreisezeit nutzen die Mineralölmultis das starke Reiseaufkommen und drehen an der Preisschraube. Seit Juni 2018 (vorletzte Erhebung) stiegen die Preise im Schnitt für Super um 4,26 Prozent und für Diesel um 4,85 Prozent.

Noch krasser der Jahresvergleich: Seit September 2017 zogen die Treibstoffpreise bei Super um 10,61Prozent und bei Diesel um gleich 16 Prozent an.

Bezirksvergleich: Lungau ist Spritpreis-Hochburg

Die günstigsten Bezirke sind diesmal der Pinzgau (Super -2,38%, Diesel -2,00%) und die Stadt (Super -2,30%, Diesel -1,77%), die unter dem Landesschnitt liegen. Der teuerste Gau ist – wenig überraschend - der Lungau. Bei Super um 5,43 Prozent und bei Diesel um 2,77 Prozent teurer als der Landesschnitt. „Ursache ist der fehlende Preiswettbewerb“, so AK-Experte Göweil, „es fehlen die Diskonter als Regulativ für günstigere Preise.“

Heizen wird zum Luxus

Auch bei Heizöl gab es seit der letzten AK-Erhebung Juni 2018 spürbare Erhöhungen. „Bei Abnahmemengen von 1.000 Litern lag die Erhöhung bei 13,12 Prozent (Mehrkosten: 107 Euro). Bei Abnahme von 2.000 Litern betrug diese 9,72 Prozent (Mehrkosten: 154 Euro) und bei 3.000 Liter 9,48 Prozent (Mehrkosten: 224 Euro)“, berichtet Erhebungsleiter Stefan Göweil.

Richtig ins Geld geht es, wenn man sich die Preise im Jahresvergleich ansieht. Seit der Erhebung im September 2017 stiegen die Preise von 1.000 Litern um 19,24 Prozent (Mehrkosten: 149 Euro). Bei Abnahme von 2.000 Litern betrug die Steigerung 27,81 Prozent (Mehrkosten: 379 Euro) und bei 3.000 Liter 28,23 Prozent (Mehrkosten: 570 Euro).

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