"Netflix-Kopien": Betrüger locken mit Streaming-Portalen in die Abofalle

Sie heißen streamba.de, pinsplay.de etc.: Dubiose Streaming-Portale, mit denen Betrüger ahnungslose Nutzer in die Falle locken. Insgesamt gibt es über 100 solcher Dienste. Täglich gehen neue Beschwerden bei den Konsumentenschützern der Arbeiterkammer Salzburg ein.

Die Streaming-Portale öffnen sich normalerweise über Pop-up-Werbefenster während des Surfens im Internet. Gelockt wird mit Gratis-Probeabos: Um den Dienst zu nutzen, soll man sich mit seinen Daten registrieren. Am Ende funktioniert dann aber entweder die Registrierung nicht oder das Streamen der Filme und Serien ist nicht möglich. Eine Rechnung bekommt der Nutzer trotzdem – bis zu 360 Euro.

„Finger weg davon“, rät AK-Konsumentenschützerin Claudia Bohl, „wir empfehlen, diese Rechnungen sofort zu vernichten und ja keine Zahlungen zu leisten – auch wenn weitere Zahlungsaufforderungen per MaiI oder Anruf folgen. Diese Abzock-Versuche sind rechtswidrig. Im Zweifelsfall können sich Betroffene an die Arbeiterkammer Salzburg wenden – wir helfen gerne.“

fälle aus der praxis

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Wir empfehlen, diese Rechnungen sofort zu vernichten und ja keine Zahlungen zu leisten.

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