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In "Newland" machten 140 Schülerinnen und Schüler spielend echte Politik

Der Verein Akzente führt das politische Planspiel „Newland“ mit verschiedenen Schultypen im Bundesland seit längerem durch. Im Rahmen einer Kooperation mit und durch die Initiative der Arbeiterkammer kam das Erfolgsprojekt heuer zum 4. Mal auch Salzburgs Berufsschulen zu Gute. 10 Schulen entsandten insgesamt 140 Lehrlinge ins Landesberufsschülerheim Hallein, wo das Event am 19. Oktober stattfand.

Demokratie muss Probleme aushalten – und bewältigen

Das Ziel des Spiels ist der Erwerb politischer Kompetenzen. Von Wahlen und politischer Verantwortung bis hin zum Lösen von nationalen und zwischenstaatlichen Problemen. „Die jungen Leute können verschiedene politische Systeme austesten und ein besseres Verständnis für Strukturen und Abläufe in der Politik entwickeln. Und sie lernen, dass es zwar nicht immer einfach ist, Demokratie zu leben, sie aber doch die beste Alternative ist“, sagt Hilla Lindhuber, die Leiterin der Abteilung für Bildung, Jugend und Kultur der AK Salzburg. Alle gegründeten Staaten gaben sich eine demokratische Verfassung. Viel Wert wurde außerdem auf Meinungsfreiheit und den Wert der Arbeit gelegt.

Als Gruppe und Einzelner zum Ziel: viele Punkte holen!

Im Verlauf des Spiels wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Nationen aufgeteilt, die Klassenverbände aufgebrochen. Jeder Staat erhielt ein Staatsgebiet mit unterschiedlichen Startbedingungen – also mehr oder weniger Ressourcen und damit Reichtum. In den folgenden Runden mussten die neuen Nationen mit den bereits erwähnten und anderen Aufgabenstellungen fertig werden: Vom Finden einer eigenen Identität bis hin zum Erlassen von Gesetzen und den Regeln des Handels- und Austauschs mit den anderen Teams. Auch Krieg um Ressourcen konnte geführt werden, allerdings als sportlicher Wettbewerb. 

Da für das Spiel grundlegende politische Begriffe und Systeme vertraut sein müssen, haben die Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler bereits vorab auf „Newland“ vorbereitet.  

Jede Menge Spaß mit Bildungseffekt

Gewinner nach Punkten war am Ende, wer den Wohlstand der Heimatnation steigern konnte, zufriedene Bürgerinnen und Bürger hatte und Spezialaufträge erledigte. Darum gab es auch einen Einzel- und einen Nationensieger. Bei Newland 2017 holte sich das Team „BlueLand“ den Gesamtsieg. Bei der Individualwertung hatte Roland Moser den entscheidenden, Vorsprung vor den Mitbewerberinnen und Mitbewerbern. AK-Vizepräsident Peter Eder bei der  Preisverleihung: „Newland bietet Raum für neue Ideen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen eine Menge über Politik und demokratische Abläufe – wie man gemeinsam Probleme angeht. Ein Spaß mit Bildungseffekt, der Schule macht!“

Planspiel Newland © AK Salzburg


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