Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Neuerungen zum Kinderbetreuungsgeld

Derzeit können Eltern zwischen 5 Varianten des Kinderbetreuungsgeldes wählen. Für Geburten ab 1. März 2017 treten umfangreiche Änderungen beim Kinderbetreuungsgeld in Kraft. Die bisherigen vier Pauschalmodelle werden in ein Kinderbetreuungsgeld-Konto umgewandelt. Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld bleibt zusätzlich zum Konto als eigene Option weiterhin bestehen.

Väter können künftig nach der Geburt einen Familienzeitbonus beantragen. Für eine partnerschaftliche Aufteilung des Bezuges gibt es zusätzlich einen Partnerschaftsbonus.

Spezialberatungen zum neuen Kinderbetreuungsgeld

Lassen Sie sich von unseren Expertinnen und Experten beraten!

Salzburg
Beratungen jederzeit während den Beratungszeiten möglich.
Terminvereinbarung erforderlich!
TerminZeitBezirksstelle
Do, 16.03.201710 – 18 UhrAK Bischofshofen
Do, 06.04.201710 – 18 UhrAK Tamsweg
Do, 20.04.201710 – 18 UhrAK Zell am See
Do, 18.05.201710 – 18 UhrAK Bischofshofen
Do, 22.06.201710 – 18 UhrAK Zell am See

Bitte unbedingt einen Termin vereinbaren!

0662 86 87-302, AK-Sozialversicherungsreferat


Was man über die Neuerungen zum Kinderbetreuungsgeld wissen sollte:

Was sind die wesentlichen Änderungen?

Anstelle der starren Bezugsvarianten gibt es künftig ein sog. Kinderbetreuungsgeld-Konto. Dadurch können die Eltern die Bezugsdauer und die Höhe des täglichen Kinderbetreuungsgeldes - angepasst an ihre Berufs- und Familienplanung - individueller gestalten.

Den Vätern wird eine sog. Familienzeit eingeräumt. Innerhalb der ersten 91 Tage nach der Geburt ihres Kindes können sie sich eine Auszeit von der Arbeit im Umfang von 28 bis 31 Tage nehmen und diese Zeit mit ihrer Familie verbringen.

Übernehmen Mutter und Vater die Kinderbetreuung in etwa zu gleichen Teilen, erhalten sie – zusätzlich zum Kinderbetreuungsgeld -  einen sog. Partnerschaftsbonus in Höhe von € 500 pro Elternteil.

Ab wann gilt das neue Kinderbetreuungsgeld?

Mit 1. März 2017 treten die Neuerungen des Kinderbetreuungsgeldes in Kraft und gelten für Geburten ab dem 1. März 2017. 

Wie berechnet sich das neue Kinderbetreuungsgeld?

Der mögliche Bezugszeitraum liegt zwischen 365 und 851 Tagen, wenn nur ein Elternteil das Kinderbetreuungsgeld beziehen will, beziehungsweise 456 und 1063 Tagen, wenn beide Elternteile das Kinderbetreuungsgeld in Anspruch nehmen wollen.

Der Tagessatz beträgt bei der kürzesten Bezugsdauer (365 bzw. 456 Tagen) auf € 33,88. Ausgehend von dieser Grundvariante können die Eltern die für sie passende Bezugsdauer auswählen und den daraus abgeleiteten, niedrigeren Tagessatz beziehen.

berechnungsbeispiel

Beide Elternteile wollen das Kinderbetreuungsgeld in Anspruch nehmen. Sie entscheiden sich für eine Bezugsdauer von 550 Tagen.


Höhe des individuellen Tagsatzes:

1. 550 Tage : 456 Tage = 1,2 Faktor

2. € 33,88 : 1,2 = € 28,23

Das Kinderbetreuungsgeld beträgt € 28,23 pro Tag.


Teilen sich die Eltern den Kinderbetreuungsgeldbezug zu gleichen Teilen oder zumindest im Verhältnis 60:40, so erhalten sie zusätzlich zum Kinderbetreuungsgeld auch noch den Partnerschaftsbonus von € 1000.


Gibt es die einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeldvariante noch?

Dieses Kinderbetreuungsgeldmodell steht weiterhin zur Auswahl. Die Bezugsdauer liegt bei 365 Tagen und erhöht sich auf 426 Tage, wenn der zweite Elternteil ebenfalls Kinderbetreuungsgeld beantragt.
Die Höhe des Tagsatzes richtet sich – wie bisher – nach dem vorherigen Einkommen des jeweiligen Elternteils.

Wie oft können sich die Eltern beim Bezug des Kinderbetreuungsgeldes abwechseln?

Es ist ein zweimaliger Wechsel zwischen den Elternteilen zulässig. Das Kinderbetreuungsgeld muss pro Elternteil immer in Blöcken von zumindest 61 Tagen bezogen werden, damit überhaupt ein Anspruch darauf entsteht.

Ist auch ein gleichzeitiger Bezug möglich?

Künftig können die Eltern aus Anlass des erstmaligen Wechsels gleichzeitig Kinderbetreuungsgeld in der Dauer von bis zu 31 Tagen beziehen. Um diese Tage verkürzt sich jedoch ihre Anspruchsdauer. 
Der einmalige gleichzeitige Bezug ist auch beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld möglich.

Darf man neben dem Kinderbetreuungsgeld auch etwas verdienen?

Während des Bezuges des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes ist ein Zuverdienst von max. € 6.800 pro Kalenderjahr erlaubt. 
Wählen die Eltern ein pauschales Kinderbetreuungsgeld als Konto, so liegt die Zuverdienstgrenze bei  € 16.200 pro Kalenderjahr bzw. bei 60% der maßgeblichen Einkünfte aus dem Kalenderjahr vor Geburt des Kindes.

Kann die gewählte Bezugsdauer später nochmals geändert werden?

Grundsätzlich ist die Anspruchsdauer bei der erstmaligen Antragstellung  verbindlich festzulegen. Diese Entscheidung bindet auch den anderen Elternteil. 
Eine spätere Änderung der Anspruchsdauer ist nur einmal pro Kind erlaubt und muss spätestens 91 Tage vor Ablauf der ursprünglichen Bezugsdauer beantragt werden. Entstünde durch die rückwirkende Änderung der Bezugsdauer und des Tagsatzes ein Rückforderungsanspruch gegenüber den Eltern, so ist eine Änderung der Bezugsdauer nur möglich, sofern binnen 61 Tagen ab der Antragstellung der gesamte Rückzahlungsbetrag beim Krankenversicherungsträger eingelangt ist.

Was genau ist der sogenannte Familienzeitbonus?

Der Familienzeitbonus ist als ein bezahlter „Papamonat“ gedacht. In diesen 28 bis 31 Tagen erhalten die Väter  € 22,60 täglich. Neben der finanziellen Absicherung sind sie auch kranken- und pensionsversichert und können unbeschwert Zeit mit ihren neugeborenen Kindern verbringen.

Herausforderung: Kindergeburtstag

Die Planung einer Geburtstagsparty kann den Eltern ganz schönes Kopfzerbrechen bereiten. Sie sollte natürlich jedes Jahr wieder etwas Besonderes sein.

Ich bekomme ein Baby

Eine spannende und schöne Zeit steht Ihnen ins Haus. Aber auch viele Dinge, die es zu wissen bzw. zu bedenken gibt.

Kinderbetreuungsbeihilfe

Un​ter​stüt​zung wenn Kind und Beruf nicht mehr ver​ein​bar sind.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK