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Rauchen am Arbeitsplatz

Passivrauchen gefährdet die Gesundheit der Beschäftigten

Wissenschaftler warnen schon seit Jahren vor einem erhöhten Krebsrisiko durch das unfreiwillige „Mitrauchen“. Im Zigarettenrauch sind mehr als 2.000 chemische Substanzen enthalten, von denen zahlreiche als krebserregend nachgewiesen sind und andere ebenfalls eine gesundheitsschädliche Wirkung haben. Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (§30 ASchG) verpflichtet deshalb ArbeitgeberInnen, NichtraucherInnen vor Tabakrauch zu schützen.

Schutz für NichtraucherInnen am Arbeitsplatz

Nichtraucher sind vor den Einwirkungen von Tabakrauch am Arbeitsplatz sowie in Aufenthaltsräumen zu schützen. Ausnahmen gibt es nur, wenn dies nach der Art des Betriebes (z.B. Restaurant) nicht möglich ist.

Das Rauchen ist verboten, wenn ein Raucher und ein Nichtraucher in einem Büro oder vergleichbaren Arbeitsraum arbeiten. Vergleichbare Arbeitsräume sind beispielsweise Meisterkojen, Lager, Qualitätssicherung, Programmierung, Fein- und Elektrotechnik, Uhrmacher und Optiker. Rauchverbot gilt auch in Sanitätsräumen und Umkleideräumen.

Rauchen an öffentlichen Orten

Darüber hinaus sieht das Tabakgesetz vor, dass in „Räumen öffentlicher Orte“ das Rauchen verboten ist. Diese Räume sind mit „Rauchen verboten“ zu kennzeichnen. Ein öffentlicher Ort ist jeder Ort, der von einem nicht von vornherein bestimmten Personenkreis ständig oder zu bestimmten Zeiten betreten werden kann.

Solche Orte sind beispielsweise Geschäftslokale, Einkaufszentren, Büroräume oder ähnliche Räume mit Kunden- bzw Parteienverkehr zu festgelegten Dienstzeiten bzw. zu Zeiten, in denen üblicherweise Parteienverkehr stattfindet. Weiters gelten Rauchverbote in ortsfesten und nicht ortsfesten Einrichtungen des Bus-, Schienen-, Flug- und Schiffverkehrs.

Was Rauchen mit sich bringt

29 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung rauchen, das sind 2,3 Millionen Menschen. Laut dem Institut für Sozialmedizin wollen 860.000 Personen weniger rauchen, 420.000 wollen ganz aufhören. 14.000 ÖsterreicherInnen sterben jährlich vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Vorangehende, oft jahrelange Einschränkung der Lebensqualität bzw. Pflegebedürftigkeit durch Krankheiten sind die Folge. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tumorerkrankungen. Rauchen ist die Hauptursache für Krebs.

Die Kosten des Rauchens errechnen sich einerseits aus den täglichen Packungen Zigaretten von im Schnitt 4,00 Euro:

  • ca. 120 Euro pro Monat (bei 20 Zigaretten pro Tag)
  • ca. 1.440 Euro pro Jahr
  • ca. 14.400 Euro in 10 Jahren

Aber auch der Verdienstentgang durch Krankheit und eine eventuell damit verbundene Arbeitslosigkeit müssen berücksichtigt werden.

Was passiert im Körper, wenn man aufhört zu rauchen?

  • verbesserte Durchblutung des Herzmuskels und damit geringere Belastung des Herzens
  • geringeres Risiko der Gefäßverkalkung und damit bessere Organdurchblutung
  • Vergrößerung des Atemminutenvolumens
  • Stärkung des Immunsystems
  • beschleunigte Regeneration
  • Steigerung des Körper- und Selbstbewusstseins

Arbeiten bei Hitze

Auch bei 35 Grad im Schatten: es gibt kein „hitzefrei“. Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass die Gesundheit der Beschäftigten nicht gefährdet wird

Arbeiten bei Kälte

Es gibt keine Temperatur-Untergrenzen, der Arbeitgeber muss allerdings für ausreichend warme Kleidung sorgen.

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